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Jännerrallye:  Bericht Roßgatterer & Wurm
Foto: Daniel Fessl

ORM2-Sieg für Roßgatterer

Martin Roßgatterer hat die 39. Jännerrallye in der ORM2-Staatsmeisterschaft gewonnen. Der Lokalmatador feiert damit gemeinsam mit Beifahrer Andreas Thauerböck seinen größten Karriereerfolg. Teamkollege Manuel Wurm erreichte bei seiner Rally3-Premiere den achten Rang.

ach 18 Sonderprüfungen und 166 Wertungskilometern jubelten Martin Roßgatterer und sein Beifahrer Andreas Thauerböck als Sieger in der ORM2-Staatsmeisterschaft der Jännerrallye. Wie im Vorjahr beendeten sie die Rallye mit ihrem Renault Clio Rally3 des Teams Gassner Motorsport als Gesamt-Siebente inmitten einer starken, internationalen Rally2-Elite. „Ich kann es noch gar nicht in Worte fassen, ich freue mich enorm und vor allem für meine Partner, die mich auch in den finsteren Momenten – als wir am Dach gelegen sind – nicht fallen gelassen haben. Rallyesport ist Teamsport, ohne diese Unterstützung könnte ich diesen Sieg jetzt nicht feiern“, betonte der Publikumsliebling aus Wartberg ob der Aist.

Am Sonntag meisterten Roßgatterer/Thauerböck souverän die Aufgabe, ihren Vorsprung von Samstag zu verteidigen. Der Finaltag bestand aus acht anspruchsvollen Prüfungen inklusive der Super Specials im Freistädter Industriegebiet. Bei winterlichen Bedingungen mit Schnee, Matsch und etwas Eis holten sie sich in ihrem Allrad-Rally3 drei weitere Bestzeiten. Ohne größere Ausreißer ließen sie ihren unmittelbaren Verfolgern keine Chance. „Wir haben versucht, am Sonntag Vernunft walten zu lassen zu sein und nicht mehr um jede Bestzeit zu fahren“, resümierte Roßgatterer. Auf der abschließenden Power Stage holten sie mit dem dritten Rang wertvolle Zusatzpunkte für die Meisterschaftswertung. Am Ende lag „Rossi“ über zwei Minuten vor seinen Konkurrenten. Obendrauf gab es Platz 1 in der Mühlviertler-Wertung für einheimische Teams.

Bei seiner sechsten Jännerrallye feierte Manuel Wurm aus St. Oswald bei Freistadt seine Premiere im Rally3-Fahrzeug – ebenfalls mit einem Renault Clio Rally3 des Teams Gassner Motorsport. Der 35-Jährige legte mit einem fünften Rang auf der ersten Prüfung am Sonntagmorgen auf den heimischen Straßen stark los und verbesserte sich zunächst auf Platz sieben. In einem dramatischen Sekundenkrimi schob sich Simon Seiberl auf der letzten Prüfung noch knapp vorbei. Gemeinsam mit Beifahrer Stefan Hackl beendete Wurm den Finaltag auf dem achten Rang unter 16 Startern in der ORM2-Wertung. Sein Fazit: „Das Auto war top und es hat viel Spaß gemacht. Auf den vorderen Rängen hat es keine Ausfälle gegeben und die Leistungsdichte war enorm hoch – somit brauchen wir uns mit diesem Ergebnis nicht verstecken. Gratulation auch an Martin zum Klassensieg, Respekt!“

Die Premiere des neuen Teamgespanns der beiden Mühlviertler Rallyepiloten Martin Roßgatterer und Manuel Wurm ist damit erfolgreich zu Ende gegangen. Weitere gemeinsame Starts in dieser Rallyesaison schließen die beiden Freunde nicht aus. Vor allem Roßgatterer hat nun „Blut geleckt“: Als Meisterschaftsführender plant er bereits den nächsten Einsatz bei der Rallye im Rebenland am 13./14. März 2026.

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