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Rallye-Challenge: Niederbayern

Hauptaugenmerk Challengewertung

Von den Schotterpisten auf den Harrachschen Gütern übersiedelt das MSC Rosenau Rallyeteam im Rahmen der Rallye-Challenge nach Bayern.

Am 2. und 3. September geht im Raum Außernzell/Egging am See der 4. Lauf zur Austrian Rallye Challenge im Rahmen der ADAC Niederbayern Rallye über die Bühne. Nicht weniger als 25 österreichische Teams haben für diese Veranstaltung genannt. Dem gegenüber stehen 40 deutsche Teams. Nach den zuletzt gezeigten Leistungen fahren Franz Hofstätter und Co. Alexandra Auer-Kaller zuversichtlich nach Bayern. Zu hohe Erwartungen für die Gesamtwertung der Rallye sind aber nicht gesteckt. Auf Grund des deutschen Gruppe-H-Reglements muss man sich mit Polos mit über 160 PS messen.

Daher liegt das Hauptaugenmerk auf der Challengewertung, bei der es immerhin den 10. Platz in der Fahrer- und den 8. Platz in der Beifahrerwertung zu verteidigen gilt. Da die gesamte heimische Elite, angeführt vom Führenden in der Zwischenwertung, Markus Benes, am Start ist, wird es ein harter Kampf bis ins Ziel. Als Vorteil könnte sich auch die hohe Anzahl von Nennungen von Fahrzeugen mit 1600ccm Hubraum erwiesen, was bei einer Zielankunft viele Punkte verspricht.

Für die schnellen Asphaltprüfungen wurde dem Toyota Corolla daher wieder das Asphaltfahrwerk implantiert, um zumindest die vorhandenen PS des (noch) brustschwachen Motors halbwegs in Vortrieb umwandeln zu können. Wie berichtet bringt der Motor nicht einmal die Serienleistung von 124 PS zu den Rädern.

„Nach der Admont Rallye werden wir den Motor komplett neu aufbauen. Uns liegt ein Angebot vor, dass um ca. € 3.500,- mind. 150 PS und ca. 200 Nm Drehmoment garantiert.“ blickt Franz Hofstätter bereits in die Zukunft. Da diese Investition allerdings nicht aus der Portokasse zu bezahlen ist, hofft man auch bei Partnern und Sponsoren auf ein offenes Ohr für die „Kraftkur“.

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