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ARC: Herbstrallye

Dobersberg: Vier Sterne für GZ Racing

Nachdem die Saison von Teamchef Zeiringer wie eine Achterbahn verlaufen ist, ging es mit drei weiteren Fahrzeugen ins Waldviertel.

Fotos: BMP-Motorsportfotos

Bei GZ Racing ist es in dieser Saison schon recht turbulent zugegangen: Der Saxo von Martin Pucher hatte bis dato noch bei keiner Rallye das Ziel gesehen, zuletzt war man in Kärnten nach SP 6 mit defektem Radlager im Service ausgeschieden. Kurt Huber im M1 Audi S3 musste sich an eine neue Co-Pilotin gewöhnen, und Enrico Windisch war vom Hoppala in Liezen leicht angeknackst. Die Marschrichtung war klar gesetzt – ein versöhnliches Saisonfinale musste her. Bei einem kleinen Test eine Woche vor der Rallye stiegen die Zuversicht und Motivation im ganzen Team.

Gernot Zeiringer mit Co-Pilotin Sabine Thaller ließ es von der ersten Sonderprüfung an richtig krachen und dominierte von Beginn an die Klasse 4. Im Verlauf der Rallye konnte das Tempo weiter angezogen werden, und so stand nach neun Sonderprüfungen der achte Gesamtrang fest. Bei den zweiradgetrieben Fahrzeugen war nur Michael Kogler in einem Citroën DS3 R3T schneller als das Team Zeiringer/Thaller. Die Leistung des Teamchefs spornte alle an.

Martin Pucher mit Co-Pilotin Petra Foit gingen die ersten zwei Sonderprüfungen eher gemütlich an. Nachdem die "Diva", wie der Saxo bis dahin genannt wurde, reibungslos funktionierte, wurde das Tempo angezogen, und so kam am Ende des Tages Platz eins in der Klasse 7.4 und Gesamtrang 26 heraus.

Bei Kurt Huber und seiner neuen Co-Pilotin Rebecca Halbmayr war der Draht zueinander schon bei der Besichtigung gefunden. So ging es auch während der ganzen Rallye weiter. Das Team spielte sich von SP zu SP besser aufeinander ein und konnte in der Klasse 9 auf den zweiten Platz fahren. Huber: "Es ist ein seltener Glücksgriff, dass es mit einer neuen Co-Pilotin von Anfang an so klasse funktioniert."

Bei Enrico Windisch nahm – wie schon in Liezen – Karin Cerny Platz im Renault Clio Sport. "Nach dem Hoppala in Liezen ist hier ins Ziel kommen Pflicht. Ich möchte nicht auf die professionelle Ansage von Karin verzichten. Daher müssen wir ins Ziel kommen", so Windisch leicht scherzhaft. Von zu viel Zurückhaltung war aber keine Rede, und so wurde der Clio richtig flott über die Sonderprüfungen im Waldviertel geprügelt. Platz drei in der Klasse 9 sowie Gesamtrang 28 konnten als Ergebnis angeschrieben werden.

Nach neun anspruchsvollen Sonderprüfungen war das passiert, was sich vor der Rallye alle gewünscht hatten, aber keiner träumen hätte lassen: Mit vier Autos angetreten, vier Autos ins Ziel gebracht, und alle vier Autos in ihren Klassen auf dem Stockerl.

Teamchef Gernot Zeiringer: "Wir haben dieses Jahr nicht nur Erfolge gefeiert, aber was mit perfekter Vorbereitung und einem perfekten Team möglich ist, haben wir hier gezeigt. Besonders freut mich, dass das ganze Team so gut zusammengewachsen ist. Martin und Pezi von 'SRS Styrian Rallye Sport' haben die 'Diva' endlich ins Ziel gebracht, Kurti und Becci verstehen sich nach zwei Tagen schon blendend im Auto, und Enrico hat das Hoppala von Liezen einfach abgeschüttelt und gezeigt, dass er im Rallyesport angekommen ist. Wir sind alle überglücklich und blicken sehr positiv in die Zukunft."

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