RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ARC: Waldviertel-Rallyesprint

Der Rallye-Champion wird zum Sprinter

Staatsmeister Hermann Neubauer im Ford Fiesta WRC ist der Star beim ersten Waldviertel Rallyesprint am Samstag, dem 3. Juni, in Langenlois. Die eintägige Veranstaltung zählt als dritter Saisonlauf zur Austrian Rallye Challenge.

Foto: Harald Illmer

Noch eine Woche bis zur ersten Auflage des Waldviertel Rallyesprints - und dessen Erfinder blickt mit relativer Genugtuung auf die nunmehr vorliegende Nennliste. Helmut Schöpf, der langjährige Organisator der legendären Rallye Waldviertel, darf sich über 52 Startwillige freuen, die am nächsten Samstag , dem 3. Juni, den neuen, zur Austrian Rallye Challenge zählenden Lauf rund um Langenlois in Angriff nehmen wollen. Schöpf: „52 Nennungen für eine völlig neue Veranstaltung ist ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis. Da wären andere reine Schotter-Rallyes in Österreich schon froh über so viele Starter.“

Dass sich mit Hermann Neubauer der aktuelle österreichische Staatsmeister mit seinem Ford Fiesta World Rally Car unter den Sprint-Startern befindet, setzt dem ARC-Lauf freilich die Krone auf. Der Salzburger nützt den Rallyesprint als willkommene Testgelegenheit für den ORM-Lauf im Schneebergland, der drei Wochen später stattfindet. Hermann Neubauer: „Für mich ist es wichtig, wieder einmal im Auto zu sitzen und ins Fahren zu kommen. Das ist auch der hauptsächliche Grund, warum wir für den Waldviertel Rallyesprint genannt haben. Das Ergebnis ist dort zweitrangig. Ich werde sicher nichts riskieren, sondern schauen, dass ich das Auto unbeschadet ins Ziel bringe. Es ist aber sicherlich eine sehr gute Gelegenheit, um das Gefühl für Schotter zu intensivieren. Auf Waldviertler Schotter bin ich ohnehin schon lange nicht gefahren.“

Doch Hermann Neubauer ist nicht der einzige klingende Name in Langenlois. So bringt der Oberösterreicher Gerald Rigler seinen Ford Fiesta R5 an den Start, mit dem er die letztwöchige ARC Braustadt Burg Rallye in Zwettl in überlegener Manier gewonnen hat. Und ein weiterer R5-Bolide ist der Citroen DS3 aus dem Hause Manfred Stohl, der Ex-Staatsmeister Kurt Göttlicher als Inhalt hat. Die beiden Niederösterreicher Hermann Haslauer und Alexander Keresztesi kommen mit je einem Subaru WRX STI. Und auch der Deutsche Hermann Gassner jr. mit seinem Mitsubishi Lancer Evo X ist ein prominenter Teilnehmer. Unter den Piloten, die ein zweirad-getriebenes Fahrzeug steuern, sind der Melker Michael Kogler (Citroen DS3 R3) und dem Amstettner Christoph Zellhofer (Suzuki Swift S1600) sowie der Mariazeller Wolfram Doberer (Opel Corsa OPC) die Aushängeschilder.

Der Waldviertel Rallyesprint zählt nach der Schneerosen-Rallye in Raabs und der Braustadt Burg Rallye in Zwettl als dritter Saisonlauf sowohl zur ARC als auch zur Niederösterreich Rallye Trophy. Gestartet wird der Premierenlauf am Samstag, dem 3. Juni, um 12.15 Uhr vor dem Schloss Haindorf in Langenlois, wo sich auch das Ziel um 18.05 Uhr befindet. Es werden auf Schotteruntergrund zwei Sonderprüfungen je drei Mal befahren, 50 SP-Kilometer insgesamt in sechs Stunden.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Waldviertel-Rallyesprint

Weitere Artikel:

EHRC/ORM/ARC, Weiz: Schlussbericht

Hermann VI. ist der König von Weiz

Hermann Neubauer gewann seine Lieblingsrallye zum sechsten Mal und ist plötzlich Topfavorit im Staatsmeister-Rennen / Marcel Neulinger verteidigte den Titel in ORM 3 und Junioren / Karl Wagner wurde Zweiter in der EHRC

ARC, Rallye Weiz: Bericht Lindner

Hans Georg Linder führt in der ARC-Clubmeisterschaft

Seit 30 Jahren fährt Hans Georg Lindner Rallyes - schon 2012 gelang es ihm, mit einem historischen Fahrzeug ARC-Clubmeister zu werden. Heuer könnte er dieses Kunststück wiederholen...

Gesundheits-Update

Marcel Neulinger ist stabil

Wie Copilot Jürgen Heigl gegenüber motorline.cc erklärte, ist Marcel Neulinger nach dem schweren Highspeed-Crash in Polen nun stabil und ansprechbar.

ARC, Rallye Weiz: Bericht Friedl

„Reifen-Roulette"

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 waren in Weiz mit dem FORD Fiesta Proto trotz sich ständig verändernder Bedingungen mit Motivation erfolgreich unterwegs.

Rallye Weiz: Bericht Opel GSE Cup

Opel Mokka GSE mischt die Allrad-Konkurrenz auf!

Timo Schulz gewinnt den dritten Lauf zum ADAC Opel GSE Rally Cup 2026 in Weiz. Mit Rang zwei knöpft der Franzose Tom Dufour dem Waliser Ioan Lloyd die Tabellenspitze ab. Erstmals bestreiten die Elektro-Renner die komplette Rallye-Distanz und fahren in der Gesamtwertung in die Top-15.