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ARC: Perger Mühlstein-Rallye

Wagner gewinnt zum zweiten Mal in Folge

Simon Wagner und Sigi Schwarz feiern bei der dritten Ausgabe der Perger Mühlstein-Rallye einen ungefährdeten Sieg.

Fotos: Harald Illmer

Wie schon 2018 setzt sich der Rallye Club Perg Starter Simon Wagner mit seinem Copiloten Sigi Schwarz auf Skoda Fabia R5 nach 67,42 Sonderprüfungskilometern eindrucksvoll mit Bestzeiten auf allen 4 Sonderprüfungen gegen die Konkurrenz durch und beschert dem Veranstalter-Club somit den Gesamtsieg bei der 3. Perger Mühlsteinrallye.

Platz 2 geht mit bereits 1:01,9 Minuten Rückstand an das deutsche Duo Maximilian Koch/Lisa Brunthaler auf Skoda Fabia R5. Mit 12,9 Sekunden Rückstand nur knapp dahinter vervollständigt mit Gerald Rigler und Jürgen Heigl ein weiteres Rallye Club Perg Team das Podium. Jürgen Heigl schafft es damit bei der 3. Mühlsteinrallye zum 3. Mal aufs Podium.

Schnellste nicht R5-Starter werden Martin Fischerlehner/Tobias Unterweger in ihrem Mitsubishi Evo 6.5 und gewinnen somit die Klasse 7.1. Mit Platz 7 gesamt und Platz 2 in der Klasse 7.1 behauptet Roman Mühlberger mit Claudia Dorfbauer am heißen Sitz seins Mitsubishi Evo VI seine Führung in der ARC Saisonwertung. Auf Platz 2 in der ARC rücken Martin Attwenger und Angelika Letz mit ihrem Honda Civic vor, Platz 3 belegen nach der Mühlsteinrallye Florian Kapplmüller und Patrick Raab-Nesterer mit ihrem Ford Escort RS2000.

Kapplmüller/Raab-Nesterer erobern damit auch die Führung in der Junioren-ARC Wertung. Schnellster historischer wird Günther Königseder mit Lukas Holzer auf Lancia Delta Integrale. Unter den zweiradgetriebenen Fahrzeugen erreicht das Rallye Club Perg Team Manfred Hinterreiter/Christian Tinschert mit Gesamtplatz 17 als schnellstes das Ziel.

Insgesamt blickt der Rallye Club Perg auf eine erfolgreiche Rallye mit durch die Bank positiven Rückmeldungen der Teilnehmer zurück. Einziger Wermutstropfen ist die Neutralisation der 4. Sonderprüfung – Rundkurs Schwertberg 2 – aufgrund starken Regens, welcher nicht nur Sturzbäche über die Strecke verursachte, sondern auch 2 Bäume knickte, die die Strecke blockierten. Hier ereignete sich durch Aquaplaning auch der glücklicherweise einzige Unfall der Rallye, bei dem niemand verletzt wurde.

Insgesamt erreichen 57 von 65 gestarteten Teams das Ziel, wobei 2 der nicht gewerteten Starter aus privaten Gründen nicht mehr ins Parc Ferme gefahren sind, die Sonderprüfungen also ordnungsgemäß absolviert haben. Erfreulich für den Veranstalterverein ist dabei auch, dass alle Rallye Club Perg Starter ins Ziel gekommen sind.

Auch die Charity-Aktion war ein voller Erfolg. Dabei wurden Mitfahrgelegenheiten in den Vorausautos von Patrick Breiteneder und Josef Mascherbauer verkauft und 1:1 an den Verein Rheumalis gespendet. Insgesamt wurden bei der Aktion 2.300 Euro eingenommen.

3. Perger Mühlsteinrallye – Endstand nach 4 Sonderprüfungen:
1. Simon Wagner/Sigi Schwarz – Skoda Fabia R5 – 39:13,3
2. Maximilian Koch/Lisa Bruntaler – Skoda Fabia R5 – 1:01,9 Minuten
3. Gerald Rigler/Jürgen Heigl – Ford Fiesta R5 – 1:14,8 Minuten
4. Martin Fischerlehner/Tobias Unterweger – Mitsubishi Evo 6.5 – +3:29,4 Minuten
5. Dani Fischer/Zoltan Buna – Skoda Fabia R5 - +4:23,0 Minuten
6. Robert Zitta/Peter Stemp – Subaru Impreza - +4:45,6 Minuten
7. Roman Mühlberger/Claudia Dorfbauer – Mitsubishi Evo VI - +4:58,3 Minuten
8. Günther Königseder/Lukas Holzer – Lancia Delta Integrale - +5:13,7 Minuten
9. Christian Kornherr/Roman Steinbauer – Mitsubishi Evo 6.5 - +5:14,3 Minuten
10. Marvin Lamprecht/Eva Kollmann – Mitsubishi Evo VII - +5:19,0 Minuten

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