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ARC: Blaufränkischland-Rallye

Alles bereit für die Premiere der Blaufränkischland Rallye

Die Austrian Rallye Challenge wird mit der völlig neuen Blaufränkischland-Rallye eröffnet - dort wartet die "Mausefalle" auf die Teilnehmer...

Text & Foto:Georg Gschwandner

Der MCL 68 als Veranstalter aber auch viele Menschen vor Ort sind schon voller Vorfreude und Spannung auf etwas Neues.

Neu nämlich insofern, dass der heurige Start in die ARC Rallye Saison an einem absolute neuen Austragungsort stattfindet.

Die Räder greifen gut…

Umso bemerkenswerter ist wie gut die neuen Räder schon ineinander greifen.

Die Bezirkshauptmannschaft, die Gemeinden, der Tourismusverband Blaufränkischland PUR, alle arbeiten gut und gerne mit dem Veranstalter zusammen und fiebern der Rallye entgegen.

Für den Veranstalter MCL 68 meint Georg Gschwandner: „Wir sind dabei eine neue Rallye in einer neue Gegend zu etablieren und können den Verantwortlichen der Region gar nicht genug danken diese Möglichkeit bekommen zu haben.

Man kann zwar das Rad nicht immer neu erfinden, haben aber durch eine Vielzahl von ehemaligen und aktiven Rallyefahrern im MCL 68 die Möglichkeit sehr wohl auszuloten, was seitens der Teilnehmer und Zuseher eher gewünscht und weniger gewünscht wird.“

Stichwort Kompaktheit:

Ein Blick in die Ausschreibung verrät das Verhältnis von rund 95 Sonderprüfungskilometer zu nahezu identischen Etappenkilometer um das erfolgreiche Bemühen unnötig lange Etappenstrecken zu vermeiden.

Auch für die Zuschauer ist die Rallye durchaus kompakt, die Sonderprüfungen liegen nur wenige Kilometer auseinander, ja wenn man einen ca. 10 minütigen Fußmarsch in Kauf nimmt, könnte man sogar zwischen Actionzonen verschiedener Sonderprüfungen zu Fuß wechseln.

Die Actionzonen werden alle ausgeschildert sein, auf die Parkmöglichkeiten werden auch im Rallyejournal vor Ort als Programmheft erhältlich und an Abonnenten ohnedies im Vorfeld versendet hingewiesen. Was die Ausschreibung noch verrät, dass Nenngeld ist für den 1. ARC Lauf der Saison 2020 unverändert gegenüber der letzten Saison geblieben.

„Die Mausefalle von Deutschkreutz“

Die Bildaufnahme dazu stammt vom Gegenhang.

Wohl ein Magnet für Fans wird speziell am Nachmittag der Actionpoint „Mausefalle“ werden.

Diese lange über zwei Kuppen und eine Rechtskurve mit einem doch üppigen Gefälle versehene Bergabpassage, mündet in einem rechts Abzweig und kann als absolute „Mutstelle“ bezeichnet werden.

An diesem Punkt wird sowie auch am Actionpoint „Girm“ durch den 1.FC Deutschkreutz für das leibliche Wohl der Fans gesorgt werden. Aber auch beispielsweise der Schotterteil in eine „Rechts 1 retour“ mündend beim Actionpoint „Schloss“ wird für prächtige Action sorgen.

Verpflichtende Fahrerbesprechung als „Rahmenprogramm im Rahmenprogramm“

Die oftmals seitens der Aktiven als „notweniges Übel“ bezeichnete Fahrerbesprechung, bekommt bei der Blaufränkischland Rallye einen neuen Glanz.

Vorabend der Rallye 40 Jahre Audi Quattro mit Helmut Deimel und Rudolf Stohl

1980, also vor eben 40 Jahren wurde die Rallyegeschichte durch die Entwicklung des Audi Quattros revolutioniert.

Niemand konnte die Bilder besser einfangen und zu Filmen mit Kultstatus verarbeiten wie Helmut Deimel.

Und mit Kultstatus bei wohl jeden Rallyefan weit über unsere Landesgrenzen hinaus versehen ist auch Rudolf Stohl, unvergessen seine Abenteuer auf internationaler Bühne, wo er die diversen Werksarmeen zu Statisten degradierte.

Mit Mario Popp gemeinsam darf sich der MCL 68 glücklich schätzen diese Herren für den Vorabend einladen zu dürfen.

Filme und Interviews werden wohl nicht nur für die Fans, sondern auch für die Rallyeteilnehmer den Abend wahrlich unvergesslich machen.

In der Pause dieser Darbietung findet dann auch die Fahrerbesprechung statt.

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