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Kahle top, Gaßner nur auf 11

Matthias Kahle führt im Skoda WRC vor Sandro Wallenwein im Gr.A Mitsubishi, dahinter Guido Senge (Toyota WRC), Gaßner nur auf Rang 11.

Die ersten SPs der zweiten Etappe bei der deutschen Castrol-Rallye hatten es in sich. Die drei Prüfungen mit 18,8 SP-Kilometern forderten am Samstagmorgen mehrere Opfer, darunter auch den Leader der Super-1600-Klasse.

Rainer Jostes (Citroën Saxo Super 1600) kam nach der Zieldurchfahrt der SP 2 von der Strecke ab und musste nach dem anschließenden Überschlag aufgeben. Fahrer und Beifahrer blieben unverletzt.

Die Führung im Gesamtklassement übernahmen auf der ersten Schleife Matthias Kahle / Peter Göbel (Skoda Octavia WRC), die vor Sandro Wallenwein / Pauli Zeitlhofer (Mitsubishi Lancer EVO VII) und Guido Senge / Gabriele Fischer (Toyota Corolla WRC) führen.

1 – Matthias Kahle / Peter Göbel (Skoda Octavia WRC)
„Die zweite WP hatte es ziemlich in sich. Dort war es sehr rutschig und die Strecke ist wellig. Das konnte man beim Abfahren so noch nicht erkennen. Die Prüfungen sind insgesamt super-schnell. Die Kürze führt dazu, dass man sich dabei auch keinen Fehler erlauben darf. Den Rückstand könnte man nie wieder aufholen.“

2 – Sandro Wallenwein / Pauli Zeitlhofer (Mitsubishi Carisma EVO VII)
„Uns war klar, dass wir auf den schnellen Prüfungen keine Chance gegen die WRC haben; aber mit Platz drei bin ich auch sehr zufrieden. Diesen Platz möchte ich aber auch halten.“

3 – Maik Stölzel / Thomas Windisch (Skoda Octavia WRC)
„Ich bin viel zu verhalten gefahren. Der Rauch von der defekten Getriebeöl-Dichtung wird heute durch die hohen Geschwindigkeiten weggeblasen und kommt nicht mehr in den Innenraum. WP 2 war sehr glatt.“

4 – Guido Senge / Gabriele Fischer (Toyota Corolla WRC)
„Uns fehlt ganz klar die Fahrpraxis. Die anderen Piloten haben mindestens sechs DM-Läufe und teilweise auch einen WM-Lauf an Erfahrungsvorsprung. Ich muss mich einfach an den Grip der Reifen gewöhnen, denn ich weiß schon, wo ich meine Zeit liegen lasse. Der Corolla ist bestimmt nicht schlechter als der Octavia von Matthias – aber fahrerisch ist er eine Klasse für sich. Ich bin heute zum Teil die zweitbeste Zeit gefahren. Wir können sehr zufrieden sein.“

5 – Ruben Zeltner / Petra Zeltner (Mitsubishi Carisma Evo 6)
„Unser Familienausflug macht großen Spaß.“

6 – Horst Rotter / Dieter Hawranke (Opel Corsa Super 1600)
„Das waren gestern die Reifen, jetzt habe ich es verbockt. Wir fahren jetzt locker durch.“

7 – Carsten Mohe / Lutz H. Uhlig (Renault Clio Super 1600)
„Auf WP 3 und WP 4 war ich zu vorsichtig. Die beiden nächsten Prüfungen sind ziemlich lang und werden eine erste richtige Standortbestimmung bringen.“

8 – Rainer Jostes / Jan Enderle (Citroën Saxo Super 1600)
„Ich habe direkt nach der Zieldurchfahrt von WP 2 einen Fehler gemacht und bin einen Tick zu weit links gefahren. Dadurch kam ich auf den Grünstreifen, wir haben uns gedreht und danach überschlagen. Erst auf den Bahngleisen nebenan kamen wir wieder auf vier Rädern zu stehen. Ich konnte zwar dort noch wegfahren, musste dann aber aufgeben.

9 – Hermann Gassner / Siegfried Schrankl (Mitsubishi Carisma EVO VII)
„Die anderen fahren ziemlich schnell. Wir werden uns wohl steigern müssen. Unser Ziel heißt hier natürlich anzukommen. Aber die Punkte für den Gruppensieg sollten wir hier schon mitnehmen.“

10 – Jan Becker / Marcus Poschner (Mitsubishi Carisma EVO V)
„Ich bin noch nicht zufrieden. Das Auto ist zwar ok, aber ich finde noch keinen richtigen Rhythmus. Auf WP2 hatten wir einen Dreher.“

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