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Kahle souverän, Waldherr guter Neunter

Matthias Kahle (Skoda WRC) gewinnt souverän vor Jan de Winkel (Golf Kitcar) und Horst Rotter (Opel Corsa 1600), Andreas Waldherr wird Neunter.

Mit einem souverän herausgefahrenen Sieg beendete Matthias Kahle (Skoda Octavia WRC) den fünften Lauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft. Das amtierende Meistergespann absolvierte die 152,38 Kilometer auf 16 Sonderprüfungen bei der ADAC Eifel-Rallye in 1:20,18 Stunden und distanzierte damit das zweitplatzierte niederländische Team Jan de Winkel / Radboud van Hoek (VW Golf IV Kit Car) um 2.16,3 Minuten.

Ein dramatisches Finish erlebten 26.000 Zuschauer in der Super-1600-Meisterschaft: Horst Rotter (Opel Corsa Super 1600) konnte auf den letzten Kilometern der Rallye noch Carsten Mohe (Renault Clio Super 1600) abfangen und damit seinen zweiten Saisonsieg in der Klasse holen.

Der hessische Opel-Pilot egalisierte dabei einen zwischenzeitlichen Rückstand von bis zu 18 Sekunden, ging auf der letzten WP mit 8,3 Sekunden in Führung und kam mit dem dritten Gesamtrang auch noch zu ihrer ersten DRM-Podiumsplatzierung.

Als Drittplatzierter in der Super-1600-Klasse lief Rainer Jostes (Citroën Saxo Super 1600) im Ziel in Daun ein. Tabellenführer bleiben auch nach der Eifel-Rallye Hermann Gassner / Siggi Schrankl (Mitsubishi Lancer GT), die als Sechste hinter Maik Stölzel im privat eingesetzten Skoda Octavia WRC ins Ziel kamen.

Aufatmen bei Kahle

„Das waren extrem wichtige Punkte für die Meisterschaft“, atmete Skoda-Werkspilot Matthias Kahle im Ziel der Eifel-Rallye auf. Durch zwei Ausfälle wurde er zurückgeworfen und belegt nach seinem dritten Saisonsieg bei der ADAC Eifel-Rallye nun den dritten Platz im Championat – 48 Punkte hinter Gassner / Schrankl und zwei Zähler hinter Mohe / Uhlig.

„Jetzt freue ich mich auf ein spannendes Finale bei den beiden noch ausstehenden DRM-Läufen“, so Kahle. Dabei macht ihm das auf Chancengleichheit hin konzipierte Punktesystem der DRM das Leben schwer: Seine direkten Konkurrenten treten in anderen Divisionen der höchsten deutschen Rallye-Klasse an und sammelten in der Eifel Punkte für Top-Platzierungen.

Nur Gesamtsiege können Kahle helfen, über die Punkte für das Abschneiden im Gesamtklassement den Titel zu verteidigen. Auf den flüssigen Asphalt-Prüfungen beim fünften DRM-Lauf ging der Plan auf:

Hermann Gassner musste sich mit dem siebten Platz begnügen, konnte aber noch auf der letzten Prüfung Frank Färber / Dr. Thomas Schünemann (Neuwied / Hamburg, Mitsubishi Lancer EVO VI) überholen.

„Dieses Ergebnis ist nur ein kleines Schrittchen in Richtung Meisterschaft, denn es stehen immer noch zwei Veranstaltungen aus“, so der Bayer.

Gaststarter Andreas Waldherr darf sich über den neunten Gesamtrang freuen, berücksichtigt man die fehlende Streckenkenntnis, darf der einzige Diesel-Pilot im Feld durchaus zufrieden sein, einen Bericht finden Sie in der rechten Navigation.

Ergebnis
1. Matthias Kahle / Peter Göbel (Skoda Octavia WRC) 1:25.40,3 Std.
2. Jan de Winkel / Radboud van Hoek (VW Golf IV Kit Car) + 2.33,9 Min.
3. Horst Rotter / Dieter Hawranke (Opel Corsa Super 1600) + 2.25,6 Min.
4. Carsten Mohe / Lutz H. Uhlig (Renault Clio Super 1600) + 2.33,9 Min.
5. Maik Stölzel / Tholmas Windisch (Skoda Octavia WRC) + 3.12,5 Min.
6. Sandro Wallenwein / Pauli Zeitlhofer (Mitsubishi Lancer EVO VII) + 3.17,6 Min.
7. Hermann Gaßner / Siegfried Schrankl (Mitsubishi Carisma Evo VII) + 3.56,2 Min.
8. Frank Färber / Dr. Thomas Schünemann (Mitsubishi Carisma Evo VI) + 3.58,0 Min.
9. Andreas Waldherr / Richard Jeitler (VW Golf IV TDI Kit Car) + 4.34,7 Min.
10. Rainer Jostes / Jan Enderle (Citroën Saxo Super 1600) + 4.50,7 Min.

Punktestände DRM nach 5 von 7 Läufen

Fahrerwertung
1. Hermann Gaßner / Siegfried Schrankl 208 Punkte
2. Carsten Mohe / Lutz H. Uhlig 162 Punkte
3. Matthias Kahle / Peter Göbel 160 Punkte
4. Horst Rotter / Dieter Hawranke 123 Punkte
4. Armin Holz / Jörn Limbach 123 Punkte
6. Maik Stölzel / Thomas Windisch 120 Punkte
7. Peter Corazza / Steffen Rothe 113 Punkte
8. Sandro Wallenwein / Pauli Zeitlhofer 107 Punkte
9. Michael Stapel / Ute Haase 99 Punkte
10. Michael Neuschäfer-Rube / Jörg Seitz 92 Punkte

Super-1600-DM
1. Carsten Mohe / Lutz H. Uhlig 42 Punkte
2. Horst Rotter / Dieter Hawranke 30 Punkte
3. Rainer Jostes / Jan Enderle 16 Punkte

Markenwertung
1. Skoda 312 Punkte
2. Opel 156 Punkte
3. Citroën 115 Punkte

Privatfahrer-Wertung
1. Horst Rotter / Dieter Hawranke 123 Punkte
1. Armin Holz / Jörn Limbach 123 Punkte
3. Maik Stölzel / Thomas Windisch 120 Punkte

Fotos finden Sie in der rechten Navigation!

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