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Katastrophe zum Auftakt der DRS

Der Saisonauftakt zur Deutschen Rallye Serie wurde nach einem tödlichen Unfall zweier Teilnehmer vorzeitig beendet, Poulsen wurde als Sieger gewertet.

Am Ende der SP 2 der 40. AvD-Sachsen-Rallye kam es zu einem schweren Unfall des Trabant-Teams mit der Startnummer 47. Der Fahrer David Langheinrich (27) und sein Co-Pilot Oliver Bleich (28) sind an den Folgen dieses Unfalls verstorben.

Die 40. AvD-Sachsen-Rallye wurde nach der neunten Wertungsprüfung bei dichtem Schneefall, sich verschlechternden Streckenverhältnissen und niedrigen Temperaturen schließlich vorzeitig beendet.

Damit gewinnen Kristian Poulsen / Ole Frederiksen (DK) im Toyota Corolla WRC den Auftakt der Deutschen Rallye-Serie (DRS).

Doch der Erfolg wurde vom tragischen Unfall in der zweiten Wertungsprüfung überschattet. Hinter dem dänischen Toyota-Team kamen die Vorjahressieger Ruben und Petra Zeltner (Oberlungwitz) ins Ziel.

Mit seinem Mitsubishi Lancer Evo hatte der Wahl-Sachse einen Rückstand von 1:12,7 Min. Dahinter folgen Erik Wevers / Filip Goddé (NL/B) in einem weiteren Toyota Corolla. Matthias Kahle / Peter Göbel (Köln / Korb) erreichten im Skoda Fabia WRC den fünften Platz.

In Gedanken war der sechsfache Deutsche Rallyemeister bei dem Zwischenfall. "Wenn man den Helm aufhat, konzentriert man sich aufs Fahren", sagte der 37-Jährige. "Aber sobald der Helm ab ist, muss ich den tragischen Unfall denken. Natürlich wissen wir um die Gefahren unseres Sports. Aber wenn so etwas passiert, kann man es nicht glauben".

Zum Zeichen der Trauer starteten Kahle und weitere Teams nach Bekanntwerden des Unfalls mit einem Trauerflor am Fahrzeug, nachdem einige Privatteams nach dem Unfall ihren Rückzug bekannt gaben, beendete der Veranstalter die Rallye schließlich vorzeitig.

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