RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Freddy Loix im Siegerinterview

Der Belgier jubelt über seinen neunten Ypern-Sieg und will auch 2015 wieder antreten; mit Pechvogel Kevin Abbring fühlt Freddy Loix mit.

Die Ypres Rally ist das Territorium von Freddy Loix: Der Belgier feierte am Wochenende seinen neunten Sieg bei diesem Klassiker. Auch im Alter von 43 Jahren ist der Routinier noch schnell unterwegs und kämpfte gegen die junge Garde wie Kevin Abbring, Esapekka Lappi und Sepp Wiegand. Der Škoda Fabia S2000 lief, anders als die Konkurrenz von Peugeot, klaglos. In der Pressekonferenz sprach Loix über die Bedeutung dieses Sieges.

Gratulation zu deinem neunten Ypern-Sieg. Wie gut fühlt sich das an?

Freddy Loix: "Ich fühle mich okay, aber das könnte in zwei Stunden anders aussehen. Ich muss sagen, dass ich mich sehr über meinen neunten Sieg freue. Es war, ehrlich gesagt, aber viel schwieriger als in den vergangenen drei Jahren. Ich musste um Zehntelsekunden kämpfen. Selbst hinter mir wurde eng gekämpft. Im Shakedown bin ich die viertschnellste Zeit gefahren, was nicht mein Stil ist. Normalerweise bin ich Erster oder Zweiter, also war Platz vier anders. Das Duell mit Kevin hat mir aber gefallen. Schade, dass er am Nachmittag nicht mehr dabei war."

Du hast Kevin erwähnt. Was sagst du zu seiner Performance?

Loix: "Ich war nicht überrascht, denn ich weiß, dass Kevin ein sehr schneller Fahrer ist; ich weiß, dass er einer der schnellsten ist. Die Kombination aus Kevin und Peugeot ist sehr stark. Andererseits weiß ich auch, dass mein Škoda über 300 Kilometer gesehen das stärkste Auto ist."

Das war jetzt dein neunter Sieg hier. Wirst du auch deinen zehnten anpeilen?

Loix: "Vincent Struye, der für Škoda Belgien verantwortlich ist, muss diese Antwort geben. Ich wäre sehr interessiert."

Struye: "Gratulation an Freddy – jetzt heißt es: Sieg Nummer zehn im nächsten Jahr."

Loix: "Also ja, ich werde zurück sein."

Was steht für dich als nächstes auf dem Programm? Wirst du weitere EM-Läufe fahren?

Loix: "Jeder weiß, dass ich mit der Entwicklung des neuen Škoda R5 beschäftigt bin. Ich arbeite auch für Michelin. Ich fahre derzeit also sehr viel. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum ich immer noch so schnell bin. Wichtig ist, dass ich die belgische Meisterschaft gewinne. Ich führe im Moment, aber es kommen noch einige Rallyes. Ich möchte am Ende der Saison Erster sein. Im Moment weiß ich nicht, ob ich weitere EM-Läufe fahren werde. Ich bin mit den Testfahrten sehr beschäftigt. Deshalb ist es schwierig zu sagen, was ich in zwei oder drei Wochen machen werde. Wenn ich Zeit habe, dann vielleicht ja."

News aus anderen Motorline-Channels:

ERC: Ypern-Rallye

Weitere Artikel:

ORM/ARC, OBM Rallye: Vor dem Start

Marcel Neulinger ist ORM3-Staatsmeister

Raphael Dirnberger musste absagen, wodurch der Titel in der ORM 3 kampflos an Marcel Neulinger geht / Offen sind noch Junioren und Historische. 53 Teams werden beim heute Abend beginnenden TEC7 ORM-Finale starten.

ARC, OBM Rallye: Vorschau Zellhofer

Zellhofer will Erfolge in TEC7 ORM2 und ARCP

Christoph Zellhofer u. Andre Kachel sind diesmal die einzigen Vertreter von ZM-Racing beim Rallye-Saisonabschluss in Krumbach. Zum Einsatz kommt der bewährte SUZUKI SWIFT ZMX mit klaren Vorstellungen

ARC, OBM Land der 1.000 Hügel Rallye: Vorschau

Vorletzte ARC-Rallye: Noch alles offen!

Vor dem vorletzten Lauf zur Austrian Rallye Challenge sind sowohl in der ARC als auch in der ARCH noch alle Positionen offen. Auch in ART und ARCP ist zumindest theoretisch noch nichts in trockenen Tüchern. Bei der OBM Land der 1.000 Hügel Rallye stehen 38 ARC-Teams am Start.

ORM/ARC, OBM Rallye: Rallye Radio

TEC7 ORM OBM Rallye Radio - Einstiegszeiten

Das TEC7 ORM OBM Rallye Radio bringt am zweiten Tag der OBM Land der 1.000 Hügel Rallye die Stimmen der Piloten aus der Regrouping Zone in Krumbach.

ERC/CZ, Barum-Rallye: Bericht

Kopecky siegt - Wagner auf Platz vier

Der erfahrene Jan Kopecky feiert seinen zwölften Barum-Sieg, Simon Wagner landet auf Platz vier. In der ERC4 glänzt Maximilian Lichtenegger mit dem guten dritten Platz.