RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ERC: Zypern-Rallye

Kajetanowicz führt überlegen

Kajetan Kajetanowicz führt nach der ersten Etappe überlegen die Zypern-Rallye an –Gerald Winter nach Crash vorerst ausgefallen.

Foto: ERC

Der erste Tag der Rallye Zypern, dem achten Lauf der Rallye-Europameisterschaft (ERC) 2015, stand klar im Zeichen von Kajetan Kajetanowicz (Ford Fiesta R5). Der Pole wurde seiner Favoritenstellung beim ERC-Lauf auf der Mittelmeerinsel gerecht, gewann sieben der acht Wertungsprüfungen und führt die Rallye zur Halbzeit überlegen an. Sein Vorsprung auf den Zweitplatzierten Bruno Magalhaes (Peugeot 208 T16) beträgt bereits beruhigende 2:17,8 Minuten.

"Das war auf jeden Fall ein fantastischer Tag für uns", freut sich Kajetanowicz. "Ich bin wirklich glücklich mit dem Auto. Hier muss man sich wohl fühlen, um Konstant zu sein." In Abwesenheit seines Titelrivalen Craig Breen hat Kajetanowicz die Chance, mit einem Sieg auf Zypern seine Führung in der Gesamtwertung auszubauen.

Während Kajetanowicz überlegen von Bestzeit zu Bestzeit fuhr, kämpften einige seiner Konkurrenten mit Schwierigkeiten. Ein ungewöhnliches Problem ereilte Jaromir Tarabus (Skoda Fabia S2000) gleich bei der ersten Wertungsprüfung. Im Auto des Tschechen hatte sich das Ersatzrad gelockert und den Lüfter des Differenzial-Kühlers blockiert. Tarabus konnte das Problem beheben, liegt als Dritter aber schon 4:07,8 Minuten hinter Kajetanowicz zurück.

Einen schwierigen Tag erlebte Aleksej Lukjanuk (Ford Fiesta R5). Am Auto des Russen, der in dieser Saison bereits einen ERC-Lauf gewonnen hatte, fiel die Servolenkung aus. Lukjanuk musste daraufhin rund 90 Kilometer ohne Servounterstützung fahren und verlor knapp fünf Minuten auf die Spitze.

Am Sonntag stehen bei der Rallye Zypern acht weitere Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 94,98 Kilometern auf dem Programm.

Der Österreicher Gerald Winter und sein Pilot Panikos Polykarpous flogen gleich auf SP 1 von der Strecke - ob sie ihren Mitsubishi Lancer Evo XI am Sonntag unter Rally2 zünden und die Fahrt fortsetzen werden, ist derzeit nicht bekannt.

Gesamtwertung nach SP 8 (Top 10):
01. Kajetan Kajetanowicz (Ford Fiesta R5) - 1:16:22.6 Stunden
02. Bruno Magalhaes (Peugeot 208 T16) +2:17,8 Minuten
03. Jaromir Tarabus (Skoda Fabia S2000) +3:07,8
04. Robert Consani (Citroen DS3 R5) +3:19,1
05. Christos Demosthenous (Mitsubishi Lancer Evo IX) +3:58,7
06. David Botka (Mitsubishi Lancer Evo IX) +4:23,6
07. Antonin Tulstak (Skoda Fabia S2000) +4:35,9
08. Aleksej Lukjanuk (Ford Fiesta R5) +4:57,7
09. Peter Ranga (Mitsubishi Lancer Evo IX) +5:27,3
10. Raul Jeets (Ford Fiesta R5) +5:31,5

News aus anderen Motorline-Channels:

ERC: Zypern-Rallye

Weitere Artikel:

Die WRC kehrt 2027 nach Großbritannien zurück - allerdings nicht nach Wales: Eine neue Rallye in Schottland soll nach sieben Jahren Pause das Comeback bringen

WRC Safari-Rallye: Bericht

Erster WRC-Sieg für Takamoto Katsuta

34 Jahre musste Japan auf einen WRC-Sieg warten: Bei der legendären Safari-Rallye in Kenia endet die lange Durststrecke - dank Takamoto Katsuta

TEC7 ORM Rallye Backstage, der neue offizielle Podcast der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft, feiert seine Premiere. Zum Auftakt begrüßt Moderator und Creator Noir Trawniczek keinen Geringeren als den fünffachen Staatsmeister Simon Wagner.

WRC Safari-Rallye: Nach Tag 1 (SP2)

Fünffachspitze für Toyota

Angeführt von Oliver Solberg liegen nach zwei von 20 Wertungsprüfungen in Kenia fünf Toyota-Fahrer in den Top 5 - Hyundai führt das Verfolgerfeld an

WRC Safari-Rallye: Nach Tag 3 (SP16)

Katsuta erbt Spitze nach dreimal Toyota-Drama!

Oliver Solberg, Sebastien Ogier und Elfyn Evans stranden alle auf Samstagsetappe der "Safari" - Takamoto Katsuta vor erstem WRC-Sieg - Kritik am Veranstalter