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ERC: Zypern-Rallye

„Kajto“ ohne jeden Druck

ERC-Punkteleader Kajetan Kajetanowicz konnte mit drei Bestzeiten die Führung übernehmen, Gerald Winter bereits out.

Michael Noir Trawniczek
Foto: ERC

Es scheint nicht das Wochenende des Alexey Lukyanuk zu sein: Nachdem sich der in Abwesenheit von Craig Breen einzige noch verbliebene Pilot mit – zumindest theoretischen - Titelchancen bei der Wahl der Startreihenfolge „verpokert“ hatte, wurde er gleich auf der ersten Sonderprüfung der Zypern-Rallye auf den letzten beiden Kilometern von einem Ausfall der Servolenkung geplagt. Auf SP 1 konnte er noch hinter Bestzeithalter Nasser Al-Attiyah Platz zwei belegen – doch auf den weiteren Prüfungen litt Lukyanuk unter den schwierigen Bedingungen, ohne Servo verlor er auf jeder weiteren Prüfung sehr viel Zeit und liegt nach den ersten vier Prüfungen mit 2:48 Minuten Rückstand auf Platz zehn. Lukyanuk klagte: „Meine Hand schmerzt ungemein – auf den Verbindungsetappen fuhr mein Copilot, sodass ich mich regenerieren konnte.“ Im Mittagsservice sollte das Problem behoben werden…

Unterdessen konnte Kajetanowicz in seinem Ford Fiesta R5 die restlichen Prüfungen des Samstagvormittags für sich entscheiden und führt nun 3,5 Sekunden vor Al-Attiyah im Ford Fiesta S2000. Kajetanowicz muss aufpassen, nicht von der Strecke zu fliegen, einen heiklen Moment gab es bereits: „In einer Kurve war ich zu schnell unterwegs und kam von der Fahrbahn ab – aber sonst hatten wir viel Spaß im Auto, es lief sehr gut.“

Mit bereits 1:19 Minuten Rückstand belegt Bruno Magalhaes im Peugeot 208 T16 R5 auf Rang drei, gefolgt von Abdulaziz Al Kuwari, dem rund 17 Sekunden auf einen Podiumsplatz fehlen. Dahinter folgen Tarabus, Consani, Demosthenous, Botka, Tlustak und der erwähnte Lukyanuk.

Nicht mehr in der Rallye befindet sich der Österreicher Gerald Winter: Sein Pilot Panikos Polykarpou warf den Mitsubishi Lancer Evo IX gleich auf der ersten Prüfung von der Strecke. Ob die Fahrt am Sonntag unter Rally2 fortgesetzt wird, ist derzeit noch unklar.
Am Nachmittag werden erneut vier Sonderprüfungen absolviert.

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