RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ERC: Circuit of Ireland

Circuit of Ireland kämpft um WM-Austragung

Der Circuit of Ireland möchte in Zukunft wieder WM-Status bekommen. Eine grenzüberschreitende Veranstaltung in Irland und Nordirland ist möglich.

Die Organisatoren des Circuit of Ireland kämpfen weiter darum, zukünftig wieder einen Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) auszutragen. An diesem Wochenende fand die Veranstaltung, die bereits zum 85. Mal ausgetragen wurde und damit zu den ältesten Rallyes der Welt gehört, im Rahmen der Rallye-Europameisterschaft (ERC) und der britischen Meisterschaft statt und wartete mit einem Rekordfeld auf. 38 R5- beziehungsweise S2000-Autos und fast 200 Bewerbungen waren ein starkes Zeichen.

Veranstaltungsleiter Bobby Willis will nun zusammen mit den Behörden in Nordirland und dem regionalen Tourismusverband daran arbeiten, den Circuit of Ireland wieder in den WRC-Kalender zu bringen. "Wir hatten schon immer einen guten Draht zur Regierung, aber jetzt ist er stärker denn je. Die Leute sehen, welch unglaubliche Vorzüge diese Rallye Nordirland bringt", sagt Willis.

"Wir müssen diese Unterstützung nun festigen und dafür sorgen, dass wir eine finanzielle Basis schaffen, die uns zu einem sehr ernsthaften WM-Kandidaten macht", so der Organisator. "Die WRC zurück auf die Insel zu bringen, ist unser aller Traum. Das ist die Spitze, und mit der richtigen Unterstützung könnten wir nicht nur eine WRC-Rallye, sondern eine verdammt gute WRC-Rallye ausrichten."

Trotz ihres Namens fand der Circuit of Ireland in den vergangenen Jahren in Nordirland statt, doch das ist etwas, das Willis ändern möchte. "Die Grenze zu Irland zu überschreiten ist absolut möglich. Für die Zukunft der Veranstaltung müssen wir das ins Auge fassen. Ich will mit Blick auf diese Rallye nichts ausschließen, aber dann müssten wir auch finanzielle Unterstützung durch die irische Regierung bekommen."

Eine Hürde bei der Rückkehr in den WM-Kalender könnte die Großbritannien-Rallye in Wales und die Absicht des Promoters sein, nicht zwei WRC-Rallyes in einem Land auszutragen. Allerdings könnte er dazu von FIA-Präsident Jean Todt überredet werden. "Wenn der Circuit of Ireland eine Rallye diesseits und jenseits der Grenzen auf die Beine stellt und sich ähnlich wie in Wales langfristig die Unterstützung der Regierung sichert, wird das kaum einer von uns ignorieren können", sagt eine hochrangige Quelle aus der WRC.

"Natürlich ist der Markt nicht riesengroß, und es wäre eine weitere Rallye in Europa, aber die Geschichte dieser Rallye dürfte unserem Präsidenten auf jeden Fall gefallen", so die Quelle weiter. Zuletzt war Irland 2007 und 2009 teil des WRC-Kalenders. Sebastien Loeb gewann beide Rallyes, die seinerzeit in der Republik Irland ausgetragen wurden.

News aus anderen Motorline-Channels:

ERC: Circuit of Ireland

Weitere Artikel:

Dritter WRC-Sieg für Oliver Solberg - Sebastien Ogier erbt P2 - Elfyn Evans verliert Podestplatz durch späten Radwechsel - Herstellertitel für Toyota

Elfyn Evans vor WRC-Finale

"Ich weiß, wie man es nicht macht"

Elfyn Evans geht mit 17 Punkten Vorsprung als Titelfavorit ins WRC-Finale: Doch schon einmal konnte er eine vergleichbare Ausgangslage nicht nutzen

Die Rallye Saudi-Arabien fliegt aus dem WRC-Kalender 2026 - Weil es keinen Ersatz gibt, hat Elfyn Evans vor dem neuen Finale in Italien bereits eine Hand am WM-Pokal

ARC, Grasl Rallye Horn: Vorschau Baumschlager

Baumschlager kehrt in Erfolgsregion zurück

Die Premiere der TOYOTA Keusch Grasl-Rallye-Horn bringt Raimund Baumschlager / Thomas Zeltner zurück in eine Region vieler Erfolge. Der achte Saisonlauf zur Austrian Challenge bietet für Teams und Fans ein kompaktes Format. 

ARL 2026: Vorschau Gschwandner

Elchjubiläum in Admont – 20 Jahre Dankbarkeit

2006 war das Premierenjahr für die legendären Rallyevolvos in Österreich - bei der ARBÖ Rallye rund um Admont waren Georg Gschwandner und Freunde willkommen...