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ERC: Circuit of Ireland

Rallyefestival auf der grünen Insel

In Nordirland macht die Rallye-EM bei einer der ältesten Rallyes der Welt Station; Craig Breen will seinen Vorjahressieg verteidigen.

Mit der traditionsreichen Circuit of Ireland Rally (7. bis 9. April) geht die Rallye-EM diese Woche in ihren zweiten Lauf der Saison 2016. Der heutige Asphaltevent war eine der ersten Rallyes der Welt und wird in diesem Jahr bereits zum 85. Mal ausgetragen. In der langen Siegerliste finden sich berühmte Namen wie Paddy Hopkirk und Colin McRae – im vergangenen Jahr hat sich mit Craig Breen ein von der Insel stammender Pilot eingetragen.

Diesen Triumph möchte der Ire in diesem Jahr wiederholen, weshalb er von der Rallyeweltmeisterschaft, in der er heuer einzelne Einsätze für Citroën absolviert, einen Abstecher zurück in die EM macht. "Der Circuit of Ireland ist für mich eine Herzensangelegenheit", sagt Breen, der mit einem Citroën DS3 R5 antritt. "Daher wollte ich unbedingt zurückkommen und erneut versuchen zu gewinnen. Ich liebe diese Rallye! Sie hat eine so reichhaltige Geschichte, und ich liebe die tolle Siegertrophäe."

Um diese zu gewinnen muss sich Breen jedoch gegen namhafte und zahlreiche Konkurrenz durchsetzen. Nicht weniger als 77 Autos, darunter 38 R5- oder S2000-Modelle, haben für den Circuit of Ireland gemeldet. Einer der bekanntesten Namen auf der Nennliste ist jener von Elfyn Evans (Ford Fiesta R5), der in der Rallye-WM schon zweimal auf dem Podium gestanden ist und an diesem Wochenende sein EM-Debüt gibt.

Doch auch der dreifache britische Rallyemeister Keith Cronin (Citroën DS3 R5), Alexey Lukyanuk, der im März den Saisonauftakt auf Gran Canaria gewonnen hat, sowie der amtierende Europameister Kajetan Kajetanowicz (beide Ford Fiesta R5) wollen im Kampf um den Sieg beim Circuit of Ireland ein Wörtchen mitreden. Darüber hinaus startet in Nordirland auch die Junioren-EM in ihre Saison 2016.

Für die EM-Piloten beginnt der Circuit of Ireland am Donnerstag mit der Qualifying Stage über 4,22 Kilometer, deren Ergebnis die Reihenfolge bestimmt, in der sich die Spitzenfahrer ihre Startpositionen aussuchen dürfen. Am Freitag und Samstag stehen dann 14 Sonderprüfungen mit einer Gesamtlänge von 209,56 Kilometern auf dem Programm.

Am Freitag führt die Route die Teilnehmer zunächst für fünf Sonderprüfungen in die Region nördlich der nordirischen Hauptstadt Belfast, ehe die kurze Zuschauerprüfung Newtownards im Osten der Insel den Tag beschließt. Am Samstag werden südlich von Belfast vier Sonderprüfungen je einmal am Vormittag und einmal am Nachmittag gefahren.

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