RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Tschechisches Rallye-Festival mit Österreichern
Foto: Marek Pleha/Wagner Motorsport

Tschechisches Rallye-Festival mit Österreichern

In Tschechien steigt am Wochenende die Rally Bohemia - am Start sind neben der CZ-Elite auch Österreicher: Simon Wagner will als Vorjahres-Vierter wieder in die Top 5...

Noir Trawniczek

Rund 320 Kilometer von Österreichs nördlicher Staatsgrenze entfernt steigt an diesem Wochenende in und um die tschechische Stadt Mlada Boleslav, der Heimat von Skoda Motorsport, die Rally Bohemia.

88 Teams haben genannt, die Nennliste liest sich wie das „Who-is-who“ des tschechischen Rallyesports. Mit Startnummer 1 eröffnet Skoda-Werkspilot und Serienchampion Jan Kopecky den Kult-Event, gefolgt vom finnischen Jungstar Jari Huttunen und nationalen Größen vom Schlage eines Vaclav Pech, Jan Cerny oder Roman Odlozilik, um nur ein paar zu nennen. Mittendrin auch Tschechiens junge Hoffnung Filip Mares im Skoda Fabia Rally2 evo- - vor noch nicht allzu langer Zeit war er jener Lokalmatador, der in der tschechischen 2WD-Staatsmeisterschaft ein knallhartes Titelduell gegen Simon Wagner für sich entscheiden konnte....

Der Oberösterreicher und sein Kärntner Copilot Gerald Winter zünden mit Startnummer 7 ebenfalls einen Fabia Rally2 evo, eingesetzt wie gewohnt vom ungarischen Eurosol Racing Team. Das Duo Wagner/Winter konnte kurz vor dem Lockdown noch die kroatische Rallye Kumrovec gewinnen (mit zwei Minuten Vorsprung, siehe Foto oben) und steigt nun erstmals wieder in den Rallyeboliden. Einen weiteren Sieg jedoch hat Simon nicht auf der Liste, selbst wenn er bei der Bohemia im Vorjahr als Vierter das Podium nur knapp verpasste: „Es ist ein hochkarätiges Feld! Da fahren die wirklich schnellen einheimischen Jungs und Jari Huttunen ist auch kein Unbekannter, direkt vor uns startet der polnische Meister - somit wäre eine Top 10-Platzierung cool, wirklich zufrieden wäre ich mit einem Platz in den Top 5. Als Vierte des Vorjahres müssen wir uns dieses Ziel setzen.“

BRR und Race Rent Austria mit jeweils einem Auto im Einsatz

Weitere Österreicher bei der Rallye Bohemia: Bernhard Ettel navigiert Albert von Thurn und Taxis im Baumschlager Rallye Racing Skoda Fabia Rally2 evo mit der Startnummer #21. Michael Denk (#55) zündet den von Race Rent Austria eingesetzten .Mitsubishi Lancer Evo VIII und fährt zum ersten Mal mit der deutschen Copilotin Anne Katharina Stein.

Samstag und Sonntag werden insgesamt 18 Sonderprüfungen mit rund 158 SP-Kilometern absolviert. Wegen der Coronavirus-Pandemie bleibt der Servicepark den Teammitgliedern vorbehalten, zudem haben die Veranstalter auf eine Zielrampe verzichtet. Ansonsten jedoch wird die Rallye wie im Vorjahr bei freiem Eintritt mit unlimitierter Zuschaueranzahl gefahren, der Veranstalter bittet lediglich um die Einhaltung des Mindestabstands...

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

WRC Rallye Schweden: Nach Tag 2 (SP8)

Katsuta führt knapp vor Evans im Toyota-Duell

Toyota-Dreifachführung am Freitag in Schweden: Takamoto Katsuta liegt knapp vor Elfyn Evans - Oliver Solberg unterschätzt die schwierige erste Startposition

Thierry Neuville fängt sich mehr als zehn Minuten Rückstand auf den Rallyesieger bei der Rallye Monte-Carlo 2026 ein - woran es bei Hyundai hapert

ARC Rallye Triestingtal: Youngsters am Start

Österreichs schnellste Jungpiloten beim ARC-Auftakt im Triestingtal

Mit Marcel Neulinger und Maximilian Lichtenegger starten die zurzeit schnellsten Jungpiloten des Landes beim Saisonauftakt der Austrian Rallye Challenge. Das große Comeback des Rallyesports im Triestingtal wird auf Asphalt-Sonderprüfungen mit Flair und Geschichte abgehalten.

28. Rallye Monte Carlo Historique

Interessantes Duell bei der Monte Historique

Ex-Ö-Ring Boss Hans Geist gegen Takuma Sato (F1) u. Bruno Saby (Dakarsieger). Alle drei Teams erreichten das Ziel im Fürstentum, man hatte sehr viel Spaß u. Freude

"Ouninpohja" gilt als Herzstück der Rallye Finnland: 2026 verschwindet die Kultprüfung aus dem Streckenplan - trotz gefeiertem Comeback nur zwei Jahre zuvor

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.