RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Nach aus im Portugal: Loeb erwägt weitere WRC-Starts mit M-Sport Sebastien Loeb plant weitere Einsätze in der WRC
Motorsport Images

Nach aus im Portugal: Loeb erwägt weitere WRC-Starts mit M-Sport

Sebastien Loeb hat nach dem Sieg in Monte Carlo und dem Ausfall in Portugal noch nicht genug von der WRC - Er erwägt weitere Starts mit M-Sport

Wird Sebastien Loeb für zwei weitere Events in der Rallye-WM (WRC) in den M-Sport-Ford-Puma zurückkehren? Das ist zumindest der Plan des neunmaligen Rallye-Weltmeisters, der in der WRC-Saison 2022 bereits zwei Rennen bestritten hat. Nach seinem Sieg beim Auftakt in Monte Carlo und dem Ausfall in Portugal ist der Franzose hungrig auf mehr.

Obwohl Loeb nicht mehr in Vollzeit in der Meisterschaft an den Start geht, jagt er weiterhin Rekorde. In Monte Carlo hat er nicht nur den ersten Hybrid-Sieg in der Rally1-Ära eingefahren, sondern auch seinen 80. Karrieresieg gefeiert. In Portugal musste der Franzose in Führung liegend aufgeben, da er erst in eine Wand krachte und dann auch noch der Turbo des Verbrenners schlapp machte.

Der 48-Jährige hat im Jahr 2022 ein ziemlich volles Rennprogramm: Er startet in der Extreme-E-Serie, in der Rally-Raid-Weltmeisterschaft und auch in der DTM. Dennoch kann sich der 48-Jährige vorstellen, zwei weitere WRC-Rallyes zu bestreiten. "Meine Pläne sind noch nicht entschieden. Ich überlege, eine oder zwei weitere Rallyes zu bestreiten, aber bisher ist nichts bestätigt", sagt er.

M-Sport-Boss Malcolm Wilson kann sich vorstellen, Loeb weitere Einsätze im Ford Puma zu organisieren. "Ich hoffe, dass das passiert, aber es gibt noch keine Bestätigung", so Wilson gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Wir hoffen, einen Weg zu finden, dass er zumindest zwei weitere Rallyes bestreiten kann. Mit seinem Programm ist es aber nicht einfach, dennoch ist das unser Ziel."

Die Rallye Sardinien fällt definitiv flach, da es zu einer Terminüberschneidung kommt. Die Safari-Rallye in Kenia ist für Loeb sehr attraktiv, auch weil der achtmalige WRC-Meister Sebastien Ogier seine Teilnahme bereits bestätigt hat. Loebs Rivale fuhr beim Comeback der Rallye im Jahr 2021 auf Platz eins. Zuvor war die Safari zuletzt im Jahr 2002 Teil des WRC-Kalenders.

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Dacia und KTM haben in Saudi-Arabien gewonnen, aber wie sieht es in den anderen Kategorien aus? - Ein Überblick mit den Ergebnissen der deutschsprachigen Fahrer

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

Der "verrückte Traum"

Wie Solberg die WRC-Elite schockte

Oliver Solberg schreibt WRC-Geschichte: Als jüngster "Monte"-Sieger aller Zeiten triumphiert der Toyota-Pilot bei extremen Bedingungen gegen die Weltelite

"Richtige Monte" steht bevor

Die Herausforderungen beim WRC-Auftakt

Winterliches Wetter droht die Rallye Monte-Carlo an diesem Wochenende als Auftakt der Rallye-WM 2026 noch schwieriger zu machen als ohnehin schon

"Motivation, es zu versuchen"

Ogier greift nach zehntem WRC-Titel

Wird Sebastien Ogier ernsthaft um seinen zehnten Titel in der Rallye-WM kämpfen? Vor Beginn der "Monte" rechnet der Toyota-Fahrer mit herausfordernder Saison

„Rappolz-Arena“ startet durch

Thomas Leichtfried: Der „Retter“ von Rappolz

Nach dem Ende von Dynamite Tours drohte das Schotter-Areal in Rappolz brach zu liegen - doch mit Thomas Leichtfried übernimmt nun ein erfahrener Racer das Gelände…