RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rovanperä zeigt F1-Stars die Welt der WRC Kalle Rovanperä durfte zwei F1-Stars chauffieren
Motorsport Images

Rovanperä zeigt Formel-1-Stars die Welt der WRC

WRC-Champion Kalle Rovanperä hat den ehemaligen Formel-1-Fahrern Mika Häkkinen und David Coulthard Einblicke in die Rallye-WM gewährt

Kalle Rovanperä ist mit 22 Jahren der jüngste Rallye-Weltmeister der Geschichte. Der Finne ist mit Toyota ein Garant für Erfolge in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) und zählt zu den talentiertesten Fahrern der Neuzeit. Auf der italienischen Insel Sardinien traf der Youngster auf die beiden Formel-1-Legenden Mika Häkkinen und David Coulthard, die zu ihrer Zeit bei McLaren-Mercedes Teamkollegen waren. Beide bekamen einmalige Einblicke.

Bei den Testfahrten vor der Rallye Italien durften sowohl Häkkinen als auch Coulthard in einem Toyota Yari Rally1 mitfahren, allerdings nur auf dem Beifahrersitz. Rovanperä war der Fahrer, der die beiden Formel-1-Stars durch eine besondere Etappe auf Sardinien chauffierte. Der 22-Jährige fühlte sich geehrt, den beiden Legenden die Schotterpisten zeigen zu dürfen.

"Das war echt cool", sagt der Finne. "Wir haben dieses Projekt und die beiden waren ängstlich, aber gleichzeitig auch sehr aufgeregt im Auto. Für einen Rundstreckenpiloten ist es etwas anderes, in einem Rallyeauto zu sitzen, aber die beiden haben ihre ehrliche Reaktion gezeigt. Es hat Spaß gemacht und wir werden noch mehr Sachen mit ihnen machen, die sehr cool sein werden.

Coulthard, der neben der Formel 1 auch DTM-Erfahrung hat, sagte: "Es war eine unglaubliche Erfahrung. Ich würde nicht sagen, dass es Spaß gemacht hat, aber es war eine einzigartige Erfahrung." Vor allem die Performance in den schnellen Kurven habe dem Schotten Angst gemacht.

Häkkinen fügt hinzu: "Es war, als wäre ich ohne Fallschirm aus einem Flugzeug gesprungen. Du fällst immer tiefer und es gibt nichts, was dich bremsen könnte. Rovanperä wollte den beiden auch etwas beweisen, denn der Youngster glaubt, dass die Fähigkeiten von Rallye-Piloten oft unterschätzt werden. "Es ist schön zu sehen, dass andere Rennfahrer die Rallyepiloten schätzen", so der amtierende Weltmeister.

Coulthard, Häkkinen und Rovanperä werden in Zukunft wieder zusammenarbeiten. Vielleicht darf der Finne dann auch auf der Rundstrecke zeigen, ob er mit den beiden Formel-1-Stars mithalten kann. Verraten will er aber noch nichts: "Man muss abwarten, was wir machen."

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC, Rallye Weiz: Bericht Friedl

„Reifen-Roulette"

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 waren in Weiz mit dem FORD Fiesta Proto trotz sich ständig verändernder Bedingungen mit Motivation erfolgreich unterwegs.

WRC Estland: Bericht Keferböck

Wieder maximale Ausbeute im WRC Masters Cup

Auf den selektiven, zum Teil irrwitzigen Schotter-Prüfungen der Rally Estonia konnten Johannes Keferböck und Ilka Minor ihren dritten Sieg im WRC Masters Cup einfahren und damit die Tabellenführung weiter ausbauen.

Comeback für 2027 geplant

Kalle Rovanperä wieder fahrtauglich

Überraschend tauchte Kalle Rovanperä bei der Rallye Estland auf: Dort sprach der zweimalige Weltmeister erstmals über seine Genesung und seine Zukunftspläne

Bei der Rallye Weiz lieferten drei Teams der Austrian Rallye Challenge einen spannenden Kampf um den ARC-Sieg. Am Ende hatte Gerolf Schuller die Nase vorne - doch Hans Georg Lindner bleibt Tabellenleader.

WRC Estland: Nach Tag 1 (SP7)

Sami Pajari führt nach Hattrick zum Start

Nach Siegen bei den ersten drei Wertungsprüfungen führt Toyota-Pilot Sami Pajari die Rallye Estland an - Oliver Solberg erster Verfolger, Fourmaux bester Hyundai. Keferböck/Minor im WRC Masters Cup auf Platz zwei.

Rallye Weiz: Bericht TEC7 ORM2

Christoph Zellhofer siegt auch in Weiz

Ein routinierter Krimi-Autor könnte die Geschichte der TEC7 ORM2 Staatsmeisterschaft nicht besser schreiben: Bereits in ihrer Premieren-Saison als Championat mit Staatsmeister-Prädikat sorgt die ORM2 für Spannung bis zum letzten Rallye-Kilometer des Jahres.