RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye: News Skoda Fabia R5

Grünes Licht für R5-Fabia

Die FIA hat das neue Rallyefahrzeug von Škoda homologiert. Raimund Baumschlager bringt es Anfang Mai im Wechselland an den Start.

Fotos: Werk

Der Automobilweltverband hat grünes Licht für den Fabia R5 gegeben. Das neue Rallyeauto kann nach dieser Homologation nun die Motorsportgeschichte des tschechischen Autoherstellers fortsetzen. Der R5 ist Nachfolger des Fabia S2000, der das bisher erfolgreichste Rallyefahrzeug von Škoda Motorsport war.

Gemäß FIA-Reglement ist der Fabia R5 mit einem 1,6-Liter-Turbomotor ausgestattet, eine deutliche Änderung gegenüber dem Zweiliter-Saugbenziner der S2000-Variante. Zudem kommen im neuen Boliden ein sequentielles Fünfganggetriebe sowie Allradantrieb zum Einsatz. Das Mindestgewicht beträgt 1.230 Kilogramm.

Für die Feinabstimmung und das optimale Zusammenspiel der Komponenten investierte das Team von Škoda seit dem Projektstart 15 Monate intensiver Entwicklungsarbeit. Auch der Homologationsprozess war eine langfristige und komplexe Prozedur, die eine enge Zusammenarbeit mit der FIA verlangte und aus mehreren Teilen bestand. Der neue Fabia R5 musste sich in den vergangenen Monaten einem umfangreichen Abnahmeprozess unterziehen, der nun mit der Freigabe durch die FIA erfolgreich abgeschlossen wurde.

"Wir sind froh, dass wir die Homologation durch den Automobilweltverband FIA jetzt in der Tasche haben", sagt Škodas Motorsport-Direktor Michal Hrabanek. "Die Entwicklung unseres neuen Rallyehoffnungsträgers war ein anstrengender Prozess und eine große Herausforderung für das gesamte Team von Škoda Motorsport, dem ich hiermit ein großes Dankeschön aussprechen möchte."

Wichtigen Input bei der Entwicklung des neuen Rallyefahrzeugs haben Toppiloten wie Asia-Pacific-Champion Jan Kopecký, Europameister Esapekka Lappi, der Belgier Freddy Loix und der österreichische Serienmeister Raimund Baumschlager geliefert. Insgesamt wurden in der Tschechischen Republik, Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich, Griechenland, Spanien und Finnland bis zur Homologation etwa 10.000 Testkilometer bei unterschiedlichsten Bedingungen abgespult.

Ob bei Eiseskälte oder Sonnenschein, auf Asphalt, Schotter oder Schnee, der Škoda Fabia R5 hat bislang alle Tests bestanden. Das Interesse von Kundenteams ist bereits jetzt groß, galt doch schon der Vorgänger beinahe als Titelgarant. In der vergangenen Saison etwa schaffte Škoda mit dem Fabia S2000 den Titelhattrick in der Fahrer- und Markenwertung der Asia-Pacific-Serie APRC, und auch der Champion in der Rallye-EM war zum dritten Mal in Serie ein Werkspilot von Škoda. Hinzu kamen fünf nationale Meistertitel.

Mit insgesamt fast fünfzig internationalen wie nationalen Titeln in sechs Jahren ist der 2009 gestartete Fabia S2000 das erfolgreichste Projekt in der Motorsportgeschichte des Unternehmens. Motorsport-Direktor Hrabanek: "Mit dem neuen Škoda Fabia R5 wollen wir auf den Rallyepisten dieser Welt mit Schnelligkeit und Zuverlässigkeit an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen. Nach der erfolgreichen Homologation können wir jetzt die nächsten Phasen des Projekts 'Fabia R5' beginnen."

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye: News

- special features -

Weitere Artikel:

Fünfmal war Elfyn Evans bereits Vizeweltmeister - Nach einem völlig verrückten Finale bei der Rallye Italien darf er sich nun endlich Rallye-Weltmeister nennen

3 Städte Rallye: Fotos Samstag

3 Städte: Die ersten Bilder vom Samstag

motorline.cc-Fotograf Daniel Fessl präsentiert seine besten Bilder von der 3 Städte Rallye - hier die ersten Bilder vom verregneten Samstag...ACHTUNG: Galerie wird laufend aktualisiert

Austrian Rallye Legends: Bericht

Herbstliches Kaiserwetter bei den ARL

Novum bei der zwölften Ausgabe der Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ: Zum ersten Mal musste der Zeremonienstart unter schwerem Regen abgehalten werden - der guten Stimmung tat dies keinen Abbruch.

Ford kehrt 2028 als Werksteam in die Rallye-Weltmeisterschaft zurück: Gemeinsam mit M-Sport plant der Konzern zudem ein neues WRC-Auto für 2029

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Friedl

Schreckmoment – Improvisieren gefragt

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten mit dem AUTOFUN - Ford Fiesta Proto mit viel Improvisation wichtige Punkte in der ARC Challenge einfahren.

Monte 2027 ohne Ogier

Ogier lässt WRC-Zukunft offen

Der neunmalige Rallye-Weltmeister Sebastien Ogier wird erstmals seit 2011 beim Saisonauftakt der WRC in Monte Carlo fehlen - Programm 2027 offen