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Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Die Hitzeschlacht und ihre Folgen

Manfred Pfeiffenberger und Co-Pilot Markus Loidl waren auch bei der Castrol-Rallye nicht vom Glück verfolgt.

Überhitzte Bremsen und daraus resultierende Probleme mit der Vorderachse machten die Castrol-Rallye zu einer Gratwanderung zwischen Tempo und Abflug. In der Endabrechnung reichte es noch für den 23. Gesamtplatz und den 8. Platz in der Dieselwertung.

Dies bedeutet einen aktuellen 3.Gesamtplatz in der Diesel Meisterschaft, nur einen Punkt hinter den ex-aequo führenden Diesel-Golfs von Lippitsch und Waldherr.

Mit der Hoffnung auf eine gute Platzierung in der Dieselklasse sind Manfred Pfeiffenberger und Markus Loidl mit ihrem Seat Ibiza TDI PD beim sechsten Lauf zur Rallye-ÖM an den Start gegangen. Doch schon die ersten Sonderprüfungen machten klar, dass diese Hoffnung diesmal nicht erfüllt werden konnte.

Die schnellen Sonderprüfungen sorgten in Verbindung mit den hochsommerlichen Temperaturen dafür, dass die Serienbremsen des Seat schnell überhitzten, womit gute Zeiten ein Ding der Unmöglichkeit wurden.

Durch die Hitze schmolzen zudem die Gummiaufhängungen der Traggelenke, wodurch die Vorderachse soviel Spiel bekam, dass an eine schnelle Fahrweise nicht mehr zu denken war.

Trotz vollem Engagement seitens der Mechaniker Truppe, die bei jedem Service Bremsbeläge und, so lange welche vorrätig waren, auch die Traggelenke wechselte, entschloss sich Manfred Pfeiffenberger bereits am Freitag Abend dazu, nur noch ins Ziel zu kommen und nichts mehr zu riskieren, da ein größerer Schaden am Auto zur Zeit ein gewisses finanzielles Problem mit sich brächte.

Manfred Pfeiffenberger nach der Castrol Rallye: „Die technischen Probleme an beiden Tagen und der fehlende Rhythmus am Samstag in Kombination mit mangelnder Erfahrung bei dieser Rallye und einigen Fehlern im Schrieb haben zu diesem Ergebnis geführt.“

„Die Ursache für die ständig überhitzen Bremsen werden wir ebenso suchen müssen wie eine Erklärung für den Verschleiß von Traggelenken binnen weniger Sonderprüfungskilometer. In weiterer Folge wollen wir einen Testlauf im Ausland absolvieren, um bei der OMV Rallye wieder auf Angriff fahren zu können. Das größte Glück dabei ist die bevorstehende Sommerpause, die uns zumindest zeitlich sehr entgegen kommt.“

Der nächste Start des Rallyeteam Pfeiffenberger in Österreich erfolgt bei der OMV Rallye, die vom 18. bis zum 20. September in Wien und in der Region Aspang über die Bühne geht.

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