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Rallye-ÖM: Burgenland

Aus auf SP 12

Die Burgenland Rallye endete für Martin Ertl und Tina-Maria Monego auf der 12. Sonderprüfung am Samstagnachmittag.

Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit zu Beginn der Rallye fand sich Martin Ertl mit dem in vielen Details deutlich veränderten Auto schon am Freitag gut zurecht. Mit Gesamtplatz 24 und einer klaren Führung in der Gruppe N2 startete das junge Bosch Team am Samstag deshalb auch hochmotiviert in den zweiten Tag der Rallye.

Der Citroen Saxo lief perfekt und die Sonderprüfungszeiten verbesserten sich laufend. Nach der 11.Sonderprüfung lagen Martin Ertl und Tina-Maria Monego bereits auf dem 18.Gesamtplatz und waren dabei weitere Konkurrenten zu überholen.

Das spannende Rennen wurde jedoch auf der 12. Sonderprüfung durch einen mehrfachen Überschlag beendet. Aus rund 130 km/h wollte Martin Ertl eine „rechts 2“ anbremsen, konnte dies jedoch aufgrund fehlenden Bremsdruckes nicht umsetzen.

Ein Stein hatte, wie sich später herausstellte, die Bremsleitung zerschnitten. Ein Rettungsversuch mittels Handbremse zeigte leider auch nicht die gewünschte Wirkung und ein Betonrohr neben der Strecke sorgte in weiter Folge für einige Purzelbäume.

Mit Ausnahme einer leichten Verletzung an der linken Hand, konnten Martin Ertl und die völlig unverletzte Tina-Maria Monego aus dem stark beschädigten Citroen klettern und die nachfolgenden Fahrer vor dem mitten auf der Strecke liegenden Citroen Saxo warnen.

Martin Ertl nach der Rallye:“ Es ist bis zum Unfall alles nach Plan gelaufen. Wir waren schnell und trotzdem sicher unterwegs. Wenn bei einem so hohen Tempo die Bremsen völlig versagen ist man jedoch machtlos. Ich bin sehr froh, dass meiner Co Pilotin nichts passiert ist und mein aufgeschürfter Finger wird schon wieder. Problematischer wird jedoch die Sache mit dem Auto. Die Karosserie ist völlig zerstört wodurch der Citroen komplett neu aufgebaut werden muss. Ob sich das bis zum nächsten Lauf ausgehen wird ist leider mehr als fraglich.“

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