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Harrach-Crash auf der Kaiserau!

Kein Glück für Harrach in Admont: Zuerst Reifen-, dann Technik-Probleme, und zu guter Letzt noch ein Unfall, der das Auto schwer beschädigt...

Bereits der erste Tag stand für Beppo unter keinem guten Stern. Zuerst rutschte er mit den Reifen mehr als erwartet, dann zuwenig Licht montiert für die Abendetappe und heute Technikausfall auf SP7 Kaiserau, wobei kurzzeitig die ganze Leistung weg war. Auf der SP9 Weng kann Harrach noch einmal zurückschlagen und fährt zum vierten Mal Sonderprüfungs-Bestzeit. Doch dann wieder großes Pech auf der Kaiserau: Der Niederösterreicher erwischt die Leitschiene und beschädigt das Auto schwer. Links vorne ist die Spurstange und der Dreieckslenker kaputt, als Folgeschaden tritt dann auch noch ein Turbo-Ausfall am Haller Rundkurs (SP10) auf!

Harrach wird jetzt versuchen, sein Auto so gut wie möglich wieder zu reparieren, um dann die Rallye doch noch abzuschließen. „Mir fehlen nur noch drei Punkte in der Meisterschaft für den zweiten Platz, und ich werde versuchen, uns den Vizemeistertitel hier, trotz aller Probleme, zu sichern,“ so ein merklich angeschlagener Harrach der jetzt auf Rang fünf liegt. Aufgrund des Schadens an seinem Auto kam er zu spät an den Start des Rundkurses und kassierte noch einmal 40 Strafsekunden...

Raimund Baumschlager fährt jetzt alleine vorne weg und liegt nach zehn Sonderprüfungen 1:25,4 Minuten vor Achim Mörtl, der seinerseits wieder 15 Sekunden Vorsprung vor Gaßner hat. Auf Rang vier hält Walter Kovar die Stellung und kann Kris Rosenberger mit 50 Sekunden auf Distanz halten, der seinerseits hinter Harrach Platz sechs hält. Martin Zellhofer hat sich nach seinem Reifenschaden wieder auf vier Sekunden an Rosenberger herangekämpft!

Die SP9 wurde nach Peter Ölsinger und Daniela Bayer neutralisiert, da die beiden Mitsubishi Gruppe-N-Piloten auf der Kaiserau von der Strecke flogen. Es war zwar sofort der Notarzt an der Unfallstelle, aber dieser wurde glücklicherweise nicht benötigt, denn die beiden blieben unverletzt. Die nachfolgenden Fahrer wurden mit einer speziell für sie ausgerechneten Sonderprüfungszeit in die Wertung genommen.

Auch die Historics, die sich besonderer Beliebtheit erfreuen, zeigen auf, was sie noch immer draufhaben. Bernd Rothensteiner mit Co Xaver Hiebner ist mit seinem Ford Escort auf dem 17. Gesamtrang und lässt viele „junge“ Fahrzeuge hinter sich. Nur zwei Plätze bzw.
vier Sekunden dahinter Hans-Georg Lindner mit Co Josef Entfellner auf Ford Escort RS 2000.

Bereits neun Teams sind nicht mehr am Start. Durch die sehr selektive Streckenführung werden Fahrer und Beifahrer bei der Steiermark-Rallye immer voll gefordert. Kleinste Fehler können auf den teilweise engen Passagen schnell zu Beschädigungen der Rallyeboliden führen.

Das Wetter hält noch immer, und Tausende Zuschauer strömen nach wie vor in Massen an die Rennstrecken. Besonders die Möglichkeit, in der Servicezone Admont die Teams und Boliden zu beobachten, wobei der ganze Ort dafür gesperrt ist, wird von den Fans sehr begrüßt.

Alle weiteren Ergebnisse im Zeitenservice.

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