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Mundl vs. Beppo

Sowohl Raimund Baumschlager (Gr.A) als auch Beppo Harrach (Gr.N) waren im Vorjahr in der Steiermark siegreich, wer hat heuer die Nase vorne?

Raimund Baumschlager gilt in Admont als Favorit, doch Beppo Harrach will ebenfalls unbedingt gewinnen! Spannend wird, wer von den beiden an den Vorjahrserfolg anschließen kann.

Raimund Baumschlager und Co Klaus Wicha sind bereits Rallye-Staatsmeister 2004, nichts desto trotz werden die beiden in Admont alles geben und versuchen ihren fünften Saisonsieg nach Hause zu fahren.

„Ich kann völlig ohne Druck fahren, einiges Neues ausprobieren und das kommt mir sehr entgegen, und ich werde natürlich versuchen die Steiermark als Sieger zu verlassen“, so „Mundl“.

Beppo Harrach möchte seinerseits die Internationale ARBÖ Rallye Steiermark gewinnen. Es wird sicher ein hartes Duell zwischen den beiden geben, da beide im Vorjahr diese Rallye gewonnen haben, Beppo noch in der Gruppe N.

Doch für Harrach spricht sein Co Andreas Schindlbacher, für den es eigentlich ein „Heimspiel“ ist, da er aus Rottenmann stammt und die Sonderprüfungen wahrscheinlich im Schlaf beherrscht. „Die ARBÖ Rallye war in den letzten Jahren immer gut zu mir und ich will auch für meinen Beifahrer Andreas Schindlbacher gewinnen, der rund um Admont natürlich sehr viele Fans hat“, so Harrach.

Für Baumschlager spricht wiederum die Erfahrung, denn er startete schon in Admont, da war Harrach gerade mal vier Jahre alt.

Die Verfolger von Mundl und Beppo

Natürlich sind aber auch noch weitere Siegesanwärter nicht zu unterschätzen, wie zum Beispiel der Niederösterreicher Gerwald Grössing mit Co Siegi Schrankl der seine Wurzeln ebenfalls ganz in der Nähe von Admont hat, nämlich in Treglwang und einen Lancer EVO VI steuert!

„Es ist unrealistisch gegen Mundl oder Beppo hier in Admont gewinnen zu können, aber ich werde mein Bestes geben und hoffe unter die ersten Fünf zu kommen“, so der zurückhaltende Grössing, der seine Rallye übrigens selbst finanziert!

Aber auch Andreas Waldherr war hier in Admont immer erfolgreich und wird mit Unterstützung von Niki Hosp und deren Fanclub versuchen die Großen zu ärgern, im VW Golf IV Kitcar ist er technisch aber vor allem auf Schotter unterlegen.

Gruppe N: Das Duell Rosenberger vs. Zellhofer geht in die Zielgerade

In der Gruppe N liegt Kris Rosenberger auf Subaru Impreza STi knapp vor Martin Zellhofer der einen Lancer EVO VI fährt. Beide brauchen hier die Punkte aus der Steiermark. Sollte einer der beiden ausscheiden, könnte es schon eine Vorentscheidung in der Gruppe N Meisterschaft sein, die bis jetzt wirklich ein Kopf an Kopf Rennen war.

Theoretisch haben auch Ernst Haneder und Hermann Gassner noch Chancen auf den Titel, da müssten aber Rosenberger und Zellhofer in der Steiermark und im Waldviertel vom Pech verfolgt sein.

Diesel: Der Favorit heisst Hannes Danzinger

Ebenfalls spannend ist es noch in der Diesel-Wertung wo Hannes Danzinger zwar führt, aber knapp dahinter bereits Manfred Pfeiffenberger und Christian Lippitsch nacheilen. Lippitsch ist der nächste im Bunde, der einen Heimvorteil genießt, da er in St. Gallen ein Haus besitzt und somit knapp 20 Minuten von Admont entfernt lebt.

Junioren: Markus Weissengruber ist der Gejagte

Bei den Junioren führt Markus Weissengruber mit Co Werner Puntschart auf einem Citroen Saxo VTS die Wertung an. Aber auch hier ist noch alles offen und Rupert Schachinger mit Co Nadeem Baig auf Suzuki Ignis Sport bzw. Marcus Leeb mit Copilot Gerald Winter, Citroen Saxo VTS, können sich noch den Titel holen.

Die Historischen: Action pur

Besonders lobenswert zu erwähnen ist immer das große historische Starterfeld, das für die Zuschauer immer eine Augenweide ist. Heuer kann Kurt Gutternigg mit über 10 historischen Fahrzeugen aufwarten.

„Diese Autos sind für mich immer eine ganz besondere Freude, wo die eine oder andere Erinnerung wieder zum Vorschein kommt, außerdem werde ich von den Fans auch immer auf die „Historics“ angesprochen, die sich hier einer großen Beliebtheit erfreuen“, so der Veranstalter.

Hoher Schotteranteil erfreut die Fans

Wie jedes Jahr werden die sehr selektiven Sonderprüfungen die Fahrer und Beifahrer fordern und auch das Material voll beanspruchen, und wie schon in den letzten Jahren könnten beim vorletzten Lauf zur Rallye-Staatsmeisterschaft wichtige Vorentscheidungen fallen. Besonderer Beliebtheit erfreut sich die Internationale ARBÖ Rallye Steiermark nicht zuletzt wegen ihres hohen Schotteranteils, der für Fahrer und Fans Driftaction bieten wird.

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