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Rallye-ÖM: Waldviertel-Rallye

Die falschen 50 Prozent…

Für die internationale Mannschaft Markus Hainschwang und Co-Pilotin Sandra Knebel aus Deutschland endete das Saisonfinale bereits früh.







Sie gehörten leider zu jenen 50%, die die Rallye nicht beenden konnten. Schuld daran war ein Schaltstangenbruch auf der vierten der insgesamt 17 Sonderprüfungen. Zurückzuführen ist dies wahrscheinlich auf das neue Getriebe, das viel zu lang übersetzt war.

Das Team vermutet Überbeanspruchung der Schaltung aufgrund des oft benutzen ersten Ganges. Markus Hainschwang: „Aufgrund Zeit- und Geldmangels wurde dem Astra ein Seriengetriebe verpasst. Dies war leider keine so gute Entscheidung.“

Bei dem Versuch, die letzten zehn Kilometer im 4. Gang fertig zu fahren, um sich ins Service zu schleppen, löste sich zu allem Überfluss auch noch die Kupplung in Luft auf.

Navigiert wurde Hainschwang von der Newcomerin Sandra Knebel. Diese machte ihren Job sehr gut. Sandra wohnt in Ulm (D) und ist Junior Project Manager bei Ratiopharm. Fremd ist sie dem Rallyesport natürlich nicht – bei der Boxencrew von Holzmüller-Motorsport fehlt die Freundin des Profi-Copiloten nur selten.

„Schade – es machte viel Spaß. Noch dazu fuhr ich an der Spitze meiner Klasse!“ meinte der enttäuschte Pilot nach seinem Ausfall. Aber „Rache ist süß“ – nächstes Jahr gibt es eine Revanche!“

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