RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Anschluss gefunden!

Christian Lippitsch und Jürgen Klinger schafften den Anschluss an die heimische Gruppe-N-Spitze. leider passierte in Kärnten ein Missgeschick.

Christian Lippitsch und Jürgen Klinger haben in den letzten Rallyes bewiesen, dass sie zu den konstanten Punktesammlern in der heimischen Rallyeszene gehören. Nun wird am Anschluss an die Spitze gearbeitet. Der Speed ist konstant unter den Top-Sieben der Gruppe N gewesen, und das im ersten Gruppe-N-Jahr.

„Wir sind drauf und dran, den Anschluss an die Gruppe-N-Spitze zu finden. Wir haben analysiert, dass immer schneller gefahren wird, und die Abstände deutlich schrumpfen. Heute fahren die besten Gruppe A Mitsubishi´s die SP-Zeiten der WRC´s von 2002(!), und wir in der Gruppe N fahren schneller als die damaligen N4-Autos oder die Gast-WRCs aus Italien“, schildert Christian Lippitsch die Situation in der schnellsten und spannendsten Rallyemeisterschaft seit Ende der 2002. „Ich finde, dass den Zuschauern echter Profisport geboten wird.“

Auf SP 12 passierte dann leider ein Missgeschick. „Wir haben im letzten Umlauf einen betonierten Wasserablauf im Kurvenausgang mit dem rechten Hinterrad getroffen, und uns das Rad ausgerissen.“ Lippitsch ist trotz seines Fehlers mit einem guten Gefühl von der Castrol-Rallye abgereist. Der Ausfall kostet zwar wertvolle Punkte, aber im „Lernjahr“ ist die Meisterschaft nicht das primäre Ziel. Es ist weiterhin wichtig, mit wenig Besichtigung wie im internationalen Rallyesport, eine gute Performance zu liefern. „Wenn man mit nur drei bis vier Besichtigungsfahrten einen Aufschrieb für eine neuen Sonderprüfung, die noch nie gefahren wurde, erstellt, und damit einen sechsten Gesamtrang mit dem Gruppe-N-Auto schafft, ist es für mich ein Zeichen, dass unsere konsequente Arbeit in die richtige Richtung geht.“

In der Sommerpause stehen Verbesserungen am Fahrzeug, und die strategische Ausrichtung für 2006 am Programm. „Wir werden mit Raimund Baumschlager über das nächste Jahr diskutieren, und ein gutes Paket schnüren!“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ERC, Rallye Rom: Vorschau BRR

Neulinger startet ins nächste ERC-Abenteuer

Marcel Neulinger stellt sich bei der Rally di Roma Capitale 2026 seinem nächsten Abenteuer in der Junior-EM. Der zweite Lauf der JERC führt den jungen Oberösterreicher nach Italien – auch Maximilian Lichtenegger sucht wieder die internationale Konkurrenz.

EHRC/ORM/ARC/GSE, Weiz: Vor Nennschluss

Countdown zur Rallye Weiz 2026 ist gestartet

Jetzt noch schnell eine Nennung abgeben und dann beim Motorsport-Spektakel rund um die oststeirische Bezirkshauptstadt aktiv dabei sein!

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“

ERC, Rom: Vorschau Opel Junior Team

Junioren gehen als Mitfavoriten in die Hitzeschlacht

Zweiter Lauf der Rallye-Junior-Europameisterschaft 2026 bei der Rally di Roma Capitale. Doppelführung für das ADAC Opel Rally Junior Team mit Timo Schulz und Tom Heindrichs. Claire Schönborn möchte vor historischer Kulisse das Momentum aus den Vogesen nutzen.

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.