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Action in der Gruppe A

An Spannung mangelt es der Gr.A im Lavanttal sicher nicht, Doppelreiter im WRC, Baumschlager im EVO VIII, dazu Mörtl, Kramer und Co.

Viel Spannung verspricht die Auseinandersetzung in der Gruppe A und damit sicherlich gleichzeitig der Kampf um den Gesamtsieg, bei diesem zweiten Staatsmeisterschaftslauf in Wolfsberg.

Eine bemerkenswerte Premiere bei der Pirelli Lavanttal Rallye feiert der junge David Doppelreiter. Der Niederösterreicher wird in Wolfsberg ein Skoda Octavia World Rallye Car zum Einsatz bringen:

„Mit diesem Auto werde ich die gesamte Meisterschaft bestreiten und hoffe auf den Titel. Für mich bedeutet dieser Einsatz sehr viel. Nachdem ich zuletzt nur in Asien aktiv war, freue ich mich schon sehr, wieder vor eigenem Publikum fahren zu können.“

Der Kärntner Lokalmatador Achim Mörtl (Mitsubishi) kommt nach der IQ-Jänner Rallye als Führender in der Meisterschaft zu seiner Heimrallye. Mörtl gewann in Oberösterreich eine Tageswertung und belegte einmal Rang Zwei.

Der Vorjahressieger im Lavanttal Raimund Baumschlager liegt zwar im Meisterschaftszwischenklassement auf Grund eines Sieges und eines Totalausfalles in Freistadt nur auf Rang Vier, gilt jedoch auf Grund seiner Klasse, neben Mörtl und Doppelreiter zu den heißesten Sieganwärtern.

Dazu kommt noch, dass Baumschlager in Kärnten mit einem Mitsubishi Evo VIII einen komplett neues Auto zum Einsatz bringt: „Natürlich birgt eine solche Premiere immer ein gewisses Risiko in sich, aber einmal muss man den Wechsel von alt auf neu durchziehen. Ich rechne mir damit schon Chancen aus, meinen Vorjahreserfolg zu wiederholen.“

Mörtl wiederum hat sich für heuer nur ein Ziel gesetzt: „Ich möchte wieder einmal Staatsmeister werden, daher möchte ich diese Heimrallye gewinnen und meinen derzeitigen Vorsprung in der Meisterschaft ausbauen.“

So sehr man mit dem Spitzenkampf von Doppelreiter, Mörtl und Baumschlager rechnen darf, so sehr werden die Außenseiter zu beachten sein. Da ist einmal mehr, der sehr starke Kärntner Alfred Kramer (Mitsubishi), der bei dieser Rallye schon öfter gezeigt hat, dass er fahrerisch durchaus in der Lage ist, den Gruppe A Sieg einzufahren:

„Für mich zählt trotz der prominenten Namen meiner Konkurrenten im Lavanttal nur ein voller Erfolg. Im letzten Jahr hatte ich mit einem Motorschaden viel Pech.“ Neben Kramer wird auch Ruben Zeltner (Mitsubishi) als echter Kärntner versuchen, bei seiner Lieblingsrallye wiederum eine starke Vorstellung abzuliefern

Zum Kreis der gefährlichen Außenseiter ist auch der Ungar Krisztian Hideg (Mitsubishi) zu zählen. Er beabsichtigt heuer die gesamt heimische Meisterschaft zu fahren und liegt in der Zwischenwertung, derzeit punktegleich mit Baumschlager, an vierter Stelle.

Der Niederösterreicher Andreas Waldherr im VW Golf KitCar, der im Mühlviertel im wahrsten Sinne des Wortes „baden“ ging, möchte sich im Lavanttal rehabilitieren und wichtige Punkte für die Meisterschaft einfahren. Sehr interessant könnte auch der Dreikampf zwischen dem deutschen Mitropacup- Starter Thomas Wallenwein und den beiden Österreichern Mario Saibel und Johann Holzmüller (alle Mitsubishi) werden.

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