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ORM: Schneebergland-Rallye

Baumschlagers dritter „Land“-Streich

Raimund Baumschlager blickt zurück auf einen schwierigen Sieg – nach dem langen Rundkurs war für ihn dann „Schluss mit lustig“…

Fotos: Daniel Fessl/www.motorline.cc

Raimund Baumschlager setzt mit seinen BRR Skodaa S 2000 weiter die Ausrufzeichen in der Rallye Staatsmeisterschaft. Mit seinem Sieg bei der Rebenland Rallye im Raum Rohr im Gebirge, dem fünften Saisonlauf, machte er einen weiteren Schritt in Richtung erfolgreiche Titelverteidigung.

Baumschlager und sein Kopilot Klaus Wicha gewannen mit einem Vorsprung von 9,2 Sekunden vor Beppo Harrach. Gerwald Grössing als Dritter hatte schon fast 2 Minuten Rückstand. Es war der dritte Saisonsieg Baumschlagers.

Baumschlager ging konzentriert den Tag an. Mit Bestzeit auf SP 2 machte er klar, dass er Harrach, der das Tempo bestimmte, nicht allein das Feld überlassen werde. Trotzdem setzte sich Harrach ein wenig ab, bis er von der Realität eingeholt wurde. Fehlstart auf SP 4 und Baumschlager war wieder da. Harrachs Vorsprung betrug nach 5 Sonderprüfungen 10,5 Sekunden, ein Abstand den Baumschlager in seiner „Hochrechnung“ zur Rallye auf den Asphalt- und gemischten Prüfungen am Vormittag einkalkuliert hatte.

Harrach attackierte weiter und produzierte auf SP 6 erneut einen Fehlstart: eine Minute Strafzeit - Baumschlager führte zur Halbzeit mit einem Vorsprung von 40,9 Sekunden.“ Realistisch gesehen hatten wir auf Asphalt keine Chance, unsere Taktik war auf die Schotterprüfungen am Nachmittag ausgerichtet“, sagte Baumschlager.

Für den Staatsmeister galt es nun das Guthaben zu verwalten und die Attacken von Harrach abzuwehren. Als auf dem langen Rundkurs - kurz bevor Baumschlager in die zweite Runde ging - ein langsamerer Konkurrent abgelassen wurde und er auflief, war „Schluss mit lustig“ für Baumschlager. Konterattacke mit Bestzeit auf SP 10. Mit einem Vorsprung von 22,9 Sekunden ging’s in die Schlussrunde mit vier Prüfungen, am Ende waren es 9,2.

Baumschlager: „Es war eine ganz komische Rallye. Eigentlich lief es nie so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Was zählt ist der Sieg!“

Kopilot Klaus Wicha dazu: „Wir haben uns nichts vorzuwerfen, unsere Zeiten haben gepasst und wir haben voll gepunktet.“

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