RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Waldviertel-Rallye

Zweiter HRM-Titel für Johannes Huber

Bei der Waldviertel Rallye konnte Johannes Huber nach 2007 seinen zweiten Staatsmeistertitel in der Historischen Rallye-ÖM einfahren.

Foto: Ecurie Vienne

Bei der von 7. bis 9. November 2013 stattgefundenen Waldviertel Rallye, konnte der Wiener Unternehmer Johannes Huber nach 2007 seinen zweiten Staatsmeistertitel in der Österreichischen Historischen Rallye-Staatsmeisterschaft einfahren.

Gemeinsam mit seinem Co-Piloten dem Routinier Harald Gottlieb fixierte das Team der Ecurie Vienne mit einem Sieg in der Wertung der Historischen bei den final rallydays diesen Erfolg.

Bei Kaiserwetter am Freitag starteten Huber/Gottlieb die ersten 6 der insgesamt 13 anspruchsvollen Sonderprüfungen. Wie meistens, startete Huber etwas verhalten und so summierte sich ein Rückstand von 33,7 Sekunden. Ab der zweiten Runde kam Huber in Schwung und konnte mit einem Mix aus angriffiger, aber bedachter und doch flotter Fahrweise wieder 28 Sekunden gut machen und Tag 1 mit einem Rückstand von nur mehr 5,7 Sekunden auf Rang zwei bei den Historischen beenden.

Am Samstag war dann der “Röhrl/Wittmann- Porsche” 911 Carrera 3.0 RS (#45) wieder optimal vorbereitet und gab zu keinem Zeitpunkt Anlass zur Sorge. Aber die eher durchwachsenen Bedingungen und die erneute morgendliche Startschwäche von Huber ließen das Team Huber/Gottlieb wieder zurückfallen. Man musste die bei diesen Bedingungen sehr stark fahrenden Ronay und Förster wieder ziehen lassen. Der kleine Rückstand vom Vortag wuchs daher bis zur SP 8 auf 53,4 Sekunden an.

Danach trat das Ecurie Vienne – Duo zu einer tollen Aufholjagd an. Mit drei SP-Bestzeiten konnte noch ein Vorsprung von 1,36.4 Minuten bis ins Ziel heraus gefahren werden! So konnte schlussendlich auch der Meistertitel für den Beifahrer Gottlieb fixiert werden!

Der zweite Staatsmeistertitel hat für Johannes Huber eine besondere Bedeutung, da die Verantwortung für seine Betriebe doch sehr viel Einsatz und Engagement erforderte und somit für den Rallye-Sport natürlich noch weniger Zeit blieb.

Eine Entscheidung über seine zukünftigen sportlichen Pläne wird er sicher über die kommenden Feiertage finden und treffen. Freude herrscht aber auch beim ebenfalls frisch gekürten und abermaligen Staatsmeister der Co-Piloten Harald Gottlieb. Dank seine Leistung und einer souveränen Ansage konnte der Erfolg für die Ecurie Vienne realisiert werden.

Der meiste Dank gebührt vor allem dem stets hoch motivierten und routinierten Ecurie Vienne – Service Team, unter der Leitung von Car Chief Jakub Strach. Ohne diesem großartigen Einsatz wäre so eine erfolgreiche Saison nicht möglich gewesen.

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Waldviertel-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

WRC Kanaren Rallye am Wochenende

Warum sich Sordo auf sein WRC-Comeback freut

Dani Sordo kehrt am Wochenende anlässlich der Kanaren-Rallye ins Hyundai-Werksteam zurück - Den Wettbewerb hat der Spanier nicht vermisst, aber ...

ARC, Lavanttal: Bericht Gschwandner

Rallyefahrende Fahrschullehrer mit „Bildungsauftrag“

Der Obmann der Austrian Rallye Challenge und des MCL 68 fuhr nach siebenjähriger Pause wieder eine gezeitete Rallye. Traditionelle Rallye als Bühne für wichtiges Verkehrssicherheitsprojekt.

TEC7 ORM2, Lavanttal Rallye: Bericht

Lokalmatador Lichtenegger holt ORM2-Sieg

Am Ende einer angesichts der wechselnden Witterungsbedingungen schwierigen Rallye gab’s den Premieresieg des jungen Kärntner Lokalmatadors Maximilian Lichtenegger, der gemeinsam mit seinem routinierten Copiloten Bernhard Ettel im Renault Clio Rally3 triumphierte.

TEC7 ORM3, Lavanttal Rallye: Bericht

Marcel Neulinger erneut das Maß der Dinge

Mit Marcels älterem Bruder Nico (Rang drei) standen gleich zwei Neulingers am Siegerpodest in Wolfsberg. Lukas Dirnberger hält sich mit Rang zwei im Titelrennen.

EHRC Historic Rally Fafe: Bericht Rosenberger

Der "Technikteufel" war erneut aktiv

Nach den Troubles auf Mallorca war der „Technik-Teufel“ nun auch in Portugal aktiv - Der Subaru Impreza GT Turbo Gr. A von Autosportif blieb schon nach SP1 stehen
- Rosenberger & Co Schwarz glänzten danach mit SP-Bestzeiten und Klassensieg