RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Lavanttal-Rallye

Turbulenter Saisonstart für das Team Dworak

Für Gerhard Dworak war die Lavanttal-Rallye ein wahrer Leidensweg. Zuerst eine Absage des Copiloten, dann spielte die Gesundheit nicht mehr mit.

Foto: Werner Schneider

Was für eine turbulente Woche für Gerhard Dworak im Corsa OPC-Cup! Es begann damit, dass der als Copilot vorgesehene Wilfried Ebner recht kurzfristig sein Engagement wieder zurückziehen musste, weil berufliche Notwendigkeiten intervenierten.

Ehefrau Romana Dworak gelang es in dieser Situation wiederum kurzfristig beruflich einiges umzuschichten, um es dem Team überhaupt noch zu ermöglichen an den Start zu gehen. Und als ob das noch nicht genug gewesen wäre, bekam der schon seit Wochen stressgeplagte Pilot dann in den Stunden vor dem Start noch gesundheitliche Probleme. Nach einem Besuch im lokalen Krankenhaus gab's dann aber von dort eine Unbedenklichkeitserklärung und so passierte man schließlich um 16:06 Uhr den Startbogen auf dem Marktgelände von Kleinedlitz, einer Katastralgemeinde der Lavanttaler Bezirkshauptstadt Wolfsberg, dem Zentrum des 3. Laufs zur Rallye-Staatsmeisterschaft. Körperlich fühlte sich Gerhard Dworak jedoch alles andere als auf der Höhe und so war eigentlich von Beginn an klar, dass es nur darum gehen konnte, ein paar Punkte für den Corsa OPC-Cup zu retten und sich danach gründlich auszukurieren.

Nach der 1. Etappe war er sich jedoch noch nicht sicher, ob er die Rallye tatsächlich würde zu Ende fahren können: "Wenn ich mich weiterhin so erschöpft fühle, höre ich morgen nach der ersten Runde auf", meinte er nach dem nächtlichen Ende der Tagesetappe.

Davon war dann im Zuge der 2. Etappe glücklicherweise keine Rede mehr, aber dem angeschlagenen Team kam es durchaus gelegen, dass einige Sonderprüfungen wegen massiver Unfälle anderer Teilnehmer - die glücklicherweise ohne Personenschaden abgingen - abgebrochen werden mussten, noch ehe man vom Start abgelassen worden war.

Es passte irgendwie zu den persönlichen Erlebnissen dieser Rallye, dass man schließlich gegen 18:30 Uhr das Ziel erreichte, als sich gerade ein mächtiger Wolkenbruch mit Sturm über Wolfsberg austobte. Mit Platz 9 in der Cup-Wertung kam man letztendlich mit dem sprichwörtlichen "blauen Auge" davon.

"Ich hoffe, dass ich ein solches Wochenende in dieser Saison nicht mehr erleben muss. Zeitweise war mir wirklich sterbenselend. Jetzt schauen wir einmal nach vorne und hoffen auf eine bessere Zeit bei der Wechselland-Rallye Anfang Mai."

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Lavanttal-Rallye

Weitere Artikel:

ARC, Rallye Weiz: Bericht Zellhofer

Maximale ORM2 & ARCP-Punkte für Zellhofer

Damit übernimmt der Niederösterreicher Führung in der ORM2-Meisterschaft und in der ARCP - Co-Pilotin Anna Maria Seidl und SUZUKI SWIFT ZMX waren bestens unterwegs

WRC Estland: Bericht Keferböck

Wieder maximale Ausbeute im WRC Masters Cup

Auf den selektiven, zum Teil irrwitzigen Schotter-Prüfungen der Rally Estonia konnten Johannes Keferböck und Ilka Minor ihren dritten Sieg im WRC Masters Cup einfahren und damit die Tabellenführung weiter ausbauen.

Gesundheits-Update

Marcel Neulinger ist stabil

Wie Copilot Jürgen Heigl gegenüber motorline.cc erklärte, ist Marcel Neulinger nach dem schweren Highspeed-Crash in Polen nun stabil und ansprechbar.

In der nationalen Historischen Staatsmeisterschaft bzw. HRM Classics sind prinzipiell alle Teilnehmer der FIA EHRC (mit den Superstars Jari-Matti Latvala und Francois Delecour) punkteberechtigt. Die einheimischen historischen Piloten tragen prominente Namen und sind auch in der EHRC vertreten durch den fünffachen Europameister Karl Wagner..

Rallye Weiz: Bericht Opel GSE Cup

Opel Mokka GSE mischt die Allrad-Konkurrenz auf!

Timo Schulz gewinnt den dritten Lauf zum ADAC Opel GSE Rally Cup 2026 in Weiz. Mit Rang zwei knöpft der Franzose Tom Dufour dem Waliser Ioan Lloyd die Tabellenspitze ab. Erstmals bestreiten die Elektro-Renner die komplette Rallye-Distanz und fahren in der Gesamtwertung in die Top-15.