RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Rebenland-Rallye

Haarscharf am Podium vorbei

Mit einer starken Leistung bei der Rebenland-Rallye meldet sich Mario Saibel in der Österreichischen Staatsmeisterschaft zurück.

Foto: Mayrhofer

Der 40-jährige Wiener und seine Copilotin Ursula Mayrhofer belegten beim zweiten Saisonlauf in der Südoststeiermark Rang vier – und wenige Sekunden hinter ihrem Skoda-Teamkollegen Fabian Kreim. Trotz des knapp verpassen Podiums war der Vize-Staatsmeister des Vorjahres mit dem Ergebnis zufrieden – schließlich war es der erste Renneinsatz nach einer knapp sechsmonatigen Wettkampfpause.

Mario Saibel ist zurück in der Rallye-Staatsmeisterschaft: Der Pilot des Skoda Fabia S2000 des Teams vom Team BRR knüpfte bei seinem ersten Einsatz der laufenden Saison praktisch nahtlos an die starken Leistungen des Vorjahres an, die ihm und seiner Langzeit-Copilotin Ursula Mayrhofer den Vize-Staatsmeistertitel und damit den bis dato größten Karriere-Erfolg gebracht hatten. Nach insgesamt 157 Asphalt-Kilometern, aufgeteilt auf 14 Sonderprüfungen rund um Leutschach, belegte das Duo Saibel/Mayrhofer in der Gesamtwertung Rang vier. Auf der achten Sonderprüfung „Poharingberg“ reichte es außerdem zur ersten Bestzeit des Jahres.

„Natürlich ist es schade, dass sich das Podium beim Comeback so knapp nicht ausgegangen ist“, gab Saibel nach dem Zieleinlauf zu. „Andererseits bin ich im Vorjahr bei fünf Einsätzen fünf Mal auf dem Stockerl gestanden, dieses Mal waren die paar entscheidenden Sekunden einmal nicht auf meiner Seite.“ Dabei hatte es lange Zeit nach Rang drei ausgesehen – bis Teamkollege Fabian Kreim in der Endphase der Rallye einen Turbo zündete und den Routinier aus Wien schließlich noch um vier Sekunden vom Stockerl verdrängte.

„Gratulation an Fabian, er ist vor allem am Samstag Nachmittag sehr gut gefahren, während wir ein paar Probleme mit der richtigen Reifenwahl hatten. Die paar entscheidenden Sekunden haben wir allerdings schon bei einem kleinen Ausrutscher am Freitag verloren – so gesehen geht das Ergebnis auf meine Kappe. Trotzdem: Vor allem in Sachen Reifenstrategie haben wir bei dieser Rallye sehr viel dazugelernt. Ich bin deshalb zuversichtlich, dass wir schon im Lavanttal spürbar konkurrenzfähiger sein werden.“

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Rebenland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

WRC Monte-Carlo: Nach SP12

Solberg kontrolliert das Geschehen

Toyota bleibt nach elf Wertungsprüfungen beim Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in Monte Carlo mit einer Dreifachführung auf Kurs. Auf Kurs liegen auch Keferböck/Minor mit der Führung im WRC Masters Cup.

"Ouninpohja" gilt als Herzstück der Rallye Finnland: 2026 verschwindet die Kultprüfung aus dem Streckenplan - trotz gefeiertem Comeback nur zwei Jahre zuvor

ARC Rallye Triestingtal: Kompakter Zeitplan

Kompakte Eintages-Rallye als ARC-Opener

Neun Sonderprüfungen in einem kompakten Zeitplan warten auf die Teams der ARC Rallye Triestingtal (27. & 28. Februar). Die Fans können sich auf sechs attraktive Zuschauerpunkte freuen…

„Rappolz-Arena“ startet durch

Thomas Leichtfried: Der „Retter“ von Rappolz

Nach dem Ende von Dynamite Tours drohte das Schotter-Areal in Rappolz brach zu liegen - doch mit Thomas Leichtfried übernimmt nun ein erfahrener Racer das Gelände…

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.