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ORM: Waldviertel-Rallye

Zwei MCL-68-Crews am Start

Mit Georg Gschwandner und Manfred Cerny sowie Ewald Gartner und Lisa Zwirchmayr treten auch zwei Teams des MCL 68 beim ÖM-Finale an.

Fotos: Werner Schneider

Gschwandner/Cerny werden diesmal wieder im 240er-Turbo mit erhöhter Geschwindigkeit durch das Waldviertel reisen. Im Zuge der Racingshow in Wels kam man darauf, dass 2016 der Einsatz von Volvos im österreichischen Volvo- bzw. Elch-Cup sein bereits 10jähriges Jubiläum feiert.

Gschwandner: "Die vielen Interessenten haben uns motiviert, den Elch-Cup nächstes Jahr nochmals aufleben zu lassen. Es gibt bereits einige interessierte Neukunden, aber auch die ein- oder andere Überraschung könnte möglich sein. Ein junger Schwede zeigte vor zwei Jahren bei der Waldviertel-Rallye, was speziell auf Schotter mit einem Volvo nach VOC-Reglement möglich ist; mittlerweile ist er ein arrivierter internationaler Rallyefahrer, welcher sich seine Sporen im Opel-Adam-Cup verdient. Dies alles hat uns kurzfristig bewogen, mit dem Volvo im Waldviertel Werbung in eigener Sache zu machen und uns 2016 nochmals der Organisation eines Elch-Cups hinzugeben."

Würden für die Waldviertel-Rallye vorab Blanko-Nennlisten gedruckt werden, ein Name könnte getrost gleich mitgedruckt werden: Ewald Gartner startet zu seiner bereits 28 Waldviertel-Rallye. Dass Gartner der Rallyesport und auch seine Nachwuchsförderung schon immer am Herzen lag, ist allgemein bekannt. Kurios ist aber der Zugang zu seiner heurigen, neuen Beifahrerin: Mit Lisa Zwirchmayr sitzt quasi eine Lokalmatadorin als Debütantin am heißen Sitz des Suzuki Swift.

Die junge Dame war bei der letztjährigen Ausgabe als Funktionärin im Einsatz. Gartner kam während einer Wartezeit mit ihr ins Gespräch, und sie bekundete sofort Interesse daran, dass Funktionärsdasein gegen den rechten Sitz im Rallyeauto zu tauschen. Im Sommer folgte eine fachgerechte Einschulung durch Gartner, und schon hat Lisa Zwirchmayr bei der diesjährigen Ausgabe ihren ersten Einsatz. Dank Ewald Gartner erfüllt der MCL 68 also auch heuer seine selbstauferlegte Quote des Rallye-"Bildungsauftrags".

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