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ORM: Weiz-Rallye

Glanzleistung

Als Vierter gesamt konnte Gunthard Puchleitner heuer nach einjähriger Pause seine bisherigen Resultate in Weiz überbieten…

Foto: Matthias Österreicher

Gunthard und Arno Puchleitner waren nach einjähriger Pause wieder bei der Rallye Weiz am Start. Das Erfolgsduo hatte bereits in den Jahren 2012 und 2013 mit Rang acht bzw. Rang sechs in der Gesamtwertung aufhorchen lassen – heuer konnten die beiden noch eines drauf setzen, mit Rang drei in der ORM – Rang vier Gesamt – waren sie trotz einer spektakulären Nacht mit inklusive Krankenhausbesuch am Ende das erfolgreichste steirische Team.

Angefangen hatte die Rallye für die beiden Steirer zum Glück weniger spektakulär – sie starteten zwar mit einer guten Pace, aber auch mit ein paar Prozent Sicherheitsreserve in ihren zweiten ORM-Lauf 2015 nach der Rallye Rebenland. Rang fünf Gesamt war nach Tag eins entsprechend des Starterfeldes eine mehr als starke Leistung - vor dem Duo lagen zu dem Zeitpunkt lediglich vier Prototypen Fahrzeuge – Baumschlager und Kreim mit dem Skoda Fabia R5 und die beiden S-2000 Piloten Neubauer und Suninen.

Puchleitner: „Um gut in den Rhythmus zu finden, haben wir Anfangs ein paar Prozent Risiko raus genommen, am Ende des ersten Tages lief es schon sehr gut, ich konnte den Slowenen Novak, der ebenfalls in einen Evo IX am Start war, gut auf Distanz halten. Dass wir gegen die S2000 und R5 Prototypen chancenlos sind, war uns natürlich von vorne herein klar.“

Die Rally Szene nahm von der starken Leistung Notiz – am nächsten Morgen nach dem regrouping startete das Puchleitner-Duo mit der Startnummer acht als fünftes Fahrzeug auf die erste SP, das zweite Auto des Contiger-Teams – Knobloch und Rausch bei der 2WD-Premiere – startete nur zwei Plätze dahinter, ein sensationelles Zwischenergebnis für das Team.

Was zu diesem Zeitpunkt aber noch niemand wusste – Gunthard Puchleitner hatte eine ungewollt spannende Nacht hinter sich gebracht. Wie fast alle Rallyepiloten kam auch Gunthard erst um Mitternacht in das Hotel, jedoch war seine Nacht noch bedeutend kürzer als die der anderen Piloten. Plötzlich traten Kreislaufprobleme auf, Gunthard fuhr zur Kontrolle in das Spital in Weiz, und bekam zwei Infusionen zur Stabilisierung und Regeneration angehängt.

Den Empfehlungen des medizinischen Personals - einen Tag zur Kontrolle im Krankenhaus zu bleiben – wollte Gunthard jedoch nicht folgen, um vier Uhr morgens ging es für zwei Stunden Schlaf in das Hotel, dann wieder auf die Rallyepiste. Mit wenig Schlaf aber viel Motivation vergrößerte er den Abstand auf seine Verfolger kontinuierlich, nach dem Ausfall des Finnen Suninen verteidigte Puchi Rang vier Gesamt souverän bis ins Ziel – da der deutsche Gaststarter Fabian Kreim nicht für die ORM genannt hatte, hatte das Team in der ORM sogar Rang drei zu feiern.

Puchleitner: „Die Nacht war unglaublich, die Vorstellung des medizinischen Personals in Weiz und mir aber durchaus unterschiedlich. Trotzdem – ein großes Dankeschön an das Team vom LKH, ich war am Samstag wieder Topfit, mein Co-Pilot Arno und das Team haben zudem einen super Job gemacht, der Evo hat auch perfekt funktioniert – am Ende war mit Rang drei in der ORM alles perfekt.“

Die Heimrallye war für das Contiger Rallye Team ein voller Erfolg – Knobloch/Rausch kämpften unter der technischen Betreuung von Wurmbrand bei Ihrer Premiere zum Zeitpunkt ihres Ausfalls in SP6 sensationell und unerwartet um den Sieg in der 2-WD Staatsmeisterschaft, beide Crews lagen zu dem Zeitpunkt in den Top 7 Gesamt der Rallye, und Puchleitner/Puchleiter fuhren mit dem Evo IX den dritten Rang in der ORM – Rang vier Gesamt - souverän ins Ziel.

Bericht Kalteis Bericht Kalteis Bericht Aigner/Minor Bericht Aigner/Minor

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