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ORM: Wechselland-Rallye

Auf den Spuren der Alpenfahrt

Die 21. Wechselland-Rallye wurde mit einer spektakulären Bergsonderprüfung auf den Hochwechsel eingeläutet.

Fotos: Jochen Feßl, Daniel Fessl

In den Aufzeichnungen der Volksschule der Gemeinde Mönichwald wird unter „Besondere Ereignisse“ voller Stolz berichtet, dass dort 1971 die Österreichische Alpenfahrt Station gemacht hat. Auch damals, in den goldenen Siebzigerjahren, erlebte der heimische Rallyesport einen Höhenflug, als die komplette Weltelite zu dieser Kultveranstaltung kam.

Die neu erstarkte Rallye-Staatsmeisterschaft fieberte der SP „Hochwechsel“ entgegen, mit der die Wechselland-Rallye eröffnet wurde. Vorfreudig erregt meinten viele Piloten: „Da hat uns Willi eine echte Challenge beschert!“

Rund 1400 Höhenmeter wurden bezwungen, einem neun Kilometer langen Bergauf-Teil folgten rund drei Kilometer steil bergab. Winterliche Wetterbedingungen im Vorfeld der Rallye und die Bilder von den weiß „gezuckerten“ Wiesen sorgten für Rätselraten der Protagonisten, was die Streckenbedingungen auf dem ungewohnten Terrain anbelangt…

„Die Prüfung ist zum Aufpassen!“

Als die 49 Teams dann von ihrem ersten „Gipfelsturm“ zurückkehrten, zeigten sich die ORM-Piloten angetan, vor allem die drei Kilometer lange und recht schnelle Bergab-Passage hatte es in sich, denn dort gab es jede Menge Schmelzwasser. Rallye-Haudegen Willi Rabl stieg mit leuchtenden Augen aus seinem heckangetriebenen Porsche, die Frage wie es auf der Hochwechsel-Prüfung gewesen sei, beantwortete mit einem freudig-quietschenden: „Rutschig!“ Rabl fügte hinzu: „Die Prüfung war schwierig zu schreiben, und sie war nicht minder schwierig zu fahren.“ Opel Cup-Pilot Rene Rieder meinte mit einem verkniffenem Blick: „Die Prüfung ist zum Aufpassen!“

Den zweiten Durchgang mussten die Lenkradakrobaten bei einsetzender Dunkelheit bestreiten, manche Piloten befürchteten, dass aus dem Schmelzwasser Eis werden könnte. An Herausforderungen mangelte es jedenfalls nicht, dieser Auftakt zur Wechselland-Rallye wird den Piloten und den Fans noch lange in Erinnerung bleiben.

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