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ORM: Wechselland-Rallye

Panhofers Einstieg war ein Ausstieg

Für Franz Panhofer war die Rückkehr in die Rallyesaison 2016 ein Wechselbad der Gefühle: Abflug auf der Powerstage kurz vorm Ziel.

Bildquelle: Team

Für Franz Panhofer war die Rückkehr in die Rallyesaison 2016 ein Wechselbad der Gefühle. Nachdem er sein Toyota Corolla Coupé AE 86 nach der langen Winterpause akribisch auf den Wiedereinstieg vorbereitet hatte, lief bei der Wechselland-Rallye, dem dritten Lauf zur österreichischen Rallyemeisterschaft, zuerst auch alles nach Plan. "Mit neuen Reifen und einem veränderten Setup war am ersten Tag Vorsicht angesagt. Wir wollten uns an die geänderten Verhältnisse gewöhnen, was uns auch ganz gut gelang. Wir haben gemerkt, dass mehr geht, und dann am zweiten Tag haben den Speed erhöht. Alles lief nach Plan bis kurz vor dem Ziel", sagte Panhofer.

Seinen Abflug bei nicht vorhersehbaren Verhältnissen schildert er so: "Wir waren auf dem langen Rundkurs ziemlich flott unterwegs, das Auto ist super gelegen, und wir haben unseren Vordermann an ein paar Stellen schon gesehen. Dann sind wir ausgerutscht. An dieser Stelle ist der Sturzraum nicht sehr groß, das Heck ist angeschlagen, dann waren nur noch Passagiere – und ab ging die Post. Ich habe nie gedacht, dass es da passieren könnte, da hatten wir weitaus extremere und gefährlichere Situationen schon gemeistert. Schade, wir waren voll motoviert, das Auto war perfekt, und die neuen Reifen haben super gepasst."

Panhofer und sein Beifahrer Richard Gollatsch lagen mit dem Toyota Corolla Coupé AE 86 zum Zeitpunkt des Ausfalls hinter Willi Rabl (Porsche) an zweiter Stelle in der Gesamtwertung der historischen Fahrzeuge. Der nächste Start ist bei der Kärnten-Rallye geplant.

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