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ORM: Schneebergland-Rallye

Erste Schotterrallye für Zellhofer

Christoph Zellhofer (Suzuki Swift S1600) wird im Schneebergland seine erste ÖM-Rallye mit hundertprozentigem Schotteranteil fahren.

Fotos: Daniel Fessl

Der Rookie schaut dabei in erster Linie auf die Juniorenwertung und den Rallyecup der OSK. Sein Co-Pilot ist Andre Kachel, der Suzuki Swift S1600 wird von Zellhofer Motorsport eingesetzt.

Im vergangenen Jahr hat der 20jährige Christoph Zellhofer bei der zur Rallye-ÖM zählenden Waldviertel-Rallye seine Schotterpremiere gefeiert. Dort wurden aber auch Streckenabschnitte auf befestigtem Untergrund, d.h. Asphalt, gefahren. Nunmehr steht die Schneebergland-Rallye vor der Türe, die zu 100 Prozent auf Schotter gefahren wird.

"Dies ist für mich dadurch absolutes Neuland, denn auch die Beschaffenheit des Schotters differenziert sich zwischen Waldviertel und Schneebergland. Dort erwartet uns gröberer Schotter, der andere Fahrbedingungen mit sich bringt. Wir haben deswegen auch getestet und bei der Kärnten Rallye verschiedene Fahrwerkabstimmungen ausprobiert. Ich hoffe, dass wir die richtige Mischung herausgefunden haben und wir optimistisch nach Rohr im Gebirge fahren können," erklärte Christoph Zellhofer, der momentan noch einen Monat lang seinen Wehrdienst beim österreichischen Bundesheer leistet.

Vater und Teamchef Max Zellhofer blickt ebenfalls optimistisch auf die nächste Rallye: "Ich baue auf Chrissie, dass er am Beginn gleich einen Speed findet, der auf diesen schweren Streckenstücken sowohl eine ansprechende Geschwindigkeit als auch die notwendige Sicherheit beinhaltet. Bei dieser Rallye wird schon der geringste Fehler bestraft, daher muss man höllisch aufpassen, um in der Rallye zu bleiben."

Mit dem erfahrenen Beifahrer Andre Kachel ist im Suzuki Swift S1600 ein Garant mit an Bord, der aufgrund seiner enormen Routine genau weiß, wo man pushen kann und wo man Gas herausnehmen muss. Das Hauptaugenmerk legt Christoph Zellhofer auf die Juniorenwertung, in der er derzeit hinter Simon Wagner und Luca Waldherr auf Platz drei liegt, ebenso aber auf die Klasse C4 des österreichischen Rallyecups der OSK, in dem er in der Tabelle die Tabelle überlegen anführt.

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