RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Schneebergland-Rallye

Mayr-Melnhof: Härtetest auf Schotter

Wie damals in der Rallyeschule, nur steiler – bei der Schneebergland-Rallye steht Niki Mayr-Melnhof ein ganz großer Härtetest bevor.

Fotos: Daniel Fessl

100 Prozent Schotter – darauf hat Niki Mayr-Melnhof vor einigen Jahren erste Fahrversuche im Rallyesport unternommen. Auch die finalen Tests vor der Waldviertel-Rallye, seinem ersten Einsatz in der aktuellen Teamstruktur, fanden im Vorjahr auf dem durchgängig losen Terrain von Beppo Harrachs Rallyeschule statt; da wie dort vorhanden waren großzügige Auslaufzonen und perfekte Streckenkenntnisse.

Beides fällt im Schneebergland weg, dafür ist rund um Rohr im Gebirge auch der Schotter deutlich härter als anderswo. Hinzu kommt, dass die Rallyepisten, die Schneebergland-Hausherr Gerwald Grössing für den vierten Lauf der Meisterschaft ausgewählt hat, zum Teil steil ansteigen und noch viel steiler abfallen. Ein kleiner Fehler reicht, und schon kann die Rallye zu Ende sein.

Das wollen Niki Mayr-Melnhof und Poldi Welsersheimb keinesfalls riskieren, gilt es doch, speziell vor den Toren Wiens einem großartigen Publikum feinsten Motorsport zu bieten. Zusätzliches Publikuminteresse verspricht die Durchführung der Rallye an nur einem Tag, wodurch ab 8:30 Uhr durchgehend Action garantiert sein sollte.

Niki Mayr-Melnhof vor der Schneebergland-Rallye: "Ich gehe hier mit großem Respekt an den Start. Die Strecken im Schneebergland fordern nicht nur die Fahrer, sondern auch die Autos maximal. Wir haben uns, gestärkt durch den Erfolg im Wechselland, sehr intensiv vorbereitet. Jetzt müssen wir die Sonderprüfungen erst einmal besichtigen, um uns ein Bild von Strecken zu machen, über die wir schon sehr viel gehört haben."

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Schneebergland-Rallye

Weitere Artikel:

WRC Rallye Portugal 2026: Bericht

Erster Saisonsieg für Hyundai und Neuville

Nach einem Reifenschaden des bis dahin führenden Sebastien Ogier gewinnt Thierry Neuville die Rallye Portugal, die von schwierigen Bedingungen geprägt war

WRC Rallye Portugal: Nach SP10

Ogier führt nach Fourmaux-Drama

Sebastien Ogier (Toyota) führt bei der Rallye Portugal nach einem Patzer von Adrien Fourmaux: Thierry Neuville (Hyundai) liegt auf Platz zwei nur 3,7 Sekunden zurück

WRC Rallye Portugal: Nach SP14

Solberg stürmt im Regen an die Spitze

Heftiger Regen wirbelt die Rallye Portugal durcheinander: Oliver Solberg stürmt von Rang vier an die Spitze, Sebastien Ogier verliert überraschend Zeit