RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Waldviertel-Rallye

Zellhofer sucht positiven Abschluss

Der Rookie möchte den Vizetitel bei den Junioren fixieren. Andre Kachel sorgt für die Ansage, der Suzuki S1600 kommt von ZM Racing.

Fotos: Dominik Fessl

Einen Titel hat sich der 20jährige Niederösterreicher Christoph Zellhofer bereits vor dem Start der 36. Waldviertel-Rallye gesichert: Im Rallyepokal der OSK liegt er in der Division C4 überlegen an der Spitze und kann von seinen Verfolgern nicht mehr eingeholt werden. Daher konzentriert sich das Interesse auf die Fixierung des Vizestaatsmeistertitel bei den Junioren.

"Derzeit bin ich dort auf Platz zwei hinter Simon Wagner, der eine tolle Saison gefahren ist. Es gibt aber bei mir Verfolger, und gegen die möchte ich meine derzeitige Position absichern. Gegenüber den letzten Einsätzen haben wir das Setup unseres Suzuki verändert, wobei uns dabei die Erfahrungen auf Schotter, die wir im Schneebergland gewinnen konnten, nun im Waldviertel hoffentlich zugutekommen werden. Eine reine Schotterrallye wäre mir zwar lieber, aber wenn es gut läuft, werde ich versuchen anzugreifen. Wichtig ist, dass es trocken bleibt und kein Schnee kommt. Im vergangenen Jahr wurde ich im Waldviertel bei meiner Schotterpremiere in der ORM-2WD-Wertung Zweiter", so Zellhofer.

Beifahrer Andre Kachel sieht den Einsatz ebenfalls sehr optimistisch: "Christoph hat sich im Lauf der heurigen Saison immer wieder gesteigert und kann eine Rallye schon sehr konstant durchfahren. Manchmal ist er etwas zu schnell, dass ist bei einem jungen Piloten aber normal. Da gibt es Fehler, und die gilt es zukünftig zu vermeiden. Sonst klappt die Zusammenarbeit mit Christoph im Auto sehr gut."

Auch der Boss von ZM Racing, Max Zellhofer, der den Suzuki Swift S1600 einsetzt, zeigt sich von den Saisonleistungen seines Sohnes beeindruckt: "Wichtig ist es für ihn, sich jedes Mal voll auf die Aufgabe zu konzentrieren und so keine Fehler zu machen. Christoph fährt schon einen sehr beachtlichen Speed, den es aber gilt, eine ganze Rallye über konstant zu halten. Wir als Team Zellhofer Motorsport werden ihn dabei voll unterstützen."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Waldviertel-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

EHRC Historic Rally Fafe: Bericht Rosenberger

Der "Technikteufel" war erneut aktiv

Nach den Troubles auf Mallorca war der „Technik-Teufel“ nun auch in Portugal aktiv - Der Subaru Impreza GT Turbo Gr. A von Autosportif blieb schon nach SP1 stehen
- Rosenberger & Co Schwarz glänzten danach mit SP-Bestzeiten und Klassensieg

WRC Kroatien 2026: Katsuta erbt Sieg

Neuville wirft Sieg weg - Keferböck gewinnt Masters Cup

In der Powerstage wirft Neuville den fast schon sicheren Sieg weg - Katsuta feiert zweiten WRC-Sieg hintereinander. Keferböck/Minor holen sich mit dem WRC Masters Cup Sieg die Tabellenführung zurück.

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht Nothdurfter

Frühlingsstimmen

So wie bei der aktuellen Wetterlage zeichnet sich auch bei den Rallye-Aktivitäten von Alfons Nothdurfter eine deutliche Aufhellung ab. Der Ford Fiesta Proto läuft zwar noch nicht ganz perfekt, aber es waren deutliche Fortschritte gegenüber den bisherigen Rallyes erkennbar.

Achim Mörtl Kolumne: Rückblick Lavanttal

Achim Mörtl: "Lengauer schneller als er kann"

"Simon Wagner fährt so schnell wie er muss, Michael Lengauer fuhr schneller als er kann" - so lautet die Analyse unseres motorline.cc-Kolumnisten, Ex-Staatsmeister Achim Mörtl.

TEC7 HRM, Lavanttal Rallye: Bericht

Nach Gaubinger-Ausfall folgte der Wagner-Durchmarsch

Kurioser, wechselhafter Freitagnachmittag im Lavanttal. Wie im Rebenland übernahm zunächst Patrik Gaubinger die Führung, nach dessen Ausfall zündete Karl Wagner ein Bestzeitenfeuerwerk. Bei den ORC war Federico Laurencich der einzige im Ziel.

WRC Kroatien: Nach Tag 2 (SP8)

Pajari führt - Keferböck im Masters Cup vorne

Nachdem Oliver Solberg und auch Elfyn Evans früh im Wald landeten hat sich Toyota-Youngster Sami Pajari in Kroatien an die Spitze gesetzt, aber Hyundai hält mit. Im WRC Masters Cup führen Keferböck/Minor mit rund vier Minuten Vorsprung.