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ORM: Weiz-Rallye

Leitner in einer verkehrten Welt

Weil das Getriebe seines Peugeots falsch zusammengebaut worden war, erlebte Alfred Leitner in Weiz eine äußerst schwierige Rallye.

Fotos: Joy Schneider

Der in Guntramsdorf beheimatete gebürtige Obersteirer Alfred Leitner und seine Co-Pilotin Karin Cerny haben einen ziemlich schwierigen fünften Lauf zur Rallye-ÖM rund um die südoststeirische Bezirkshauptstadt Weiz erlebt. Letztendlich wurde aber mit Platz drei in der Klasse hinter zwei steirischen Teams in einem Renault Mégane Maxi bzw. einem Citroën Xsara VTS das Minimalziel erreicht.

"Wir haben knapp vor dem Start festgestellt, dass unseren Mechanikern in Wiener Neustadt bei der Vorbereitung leider ein Missgeschick passiert ist. Beim Zusammenbau des Getriebes hat jemand die Zahnräder des dritten und vierten Gangs vertauscht. Das hat dazu geführt, dass der dritte Gang nun direkt neben dem zweiten Gang einzulegen war und der vierte Gang oberhalb davon neben dem ersten Gang statt umgekehrt. Ich habe versucht, das irgendwie in den Kopf zu bekommen, aber das schafft man einfach nicht, wenn man so schnell wie möglich zu fahren versucht", erzählt Leitner rückblickend.

"Und ändern konnte man das nicht mehr, weil man dazu das ganze Getriebe zerlegen hätte müssen – und das dauert nicht nur bei unserem Peugeot 206 viel länger als die vorgegebene maximale Servicezeit erlaubt hätte", erklärt Leitner. "Sonst ist das Auto anstandslos gelaufen. Da kann ich mich nicht beschweren. Mit einem optimalen Auto wäre vielleicht Platz zwei drin gewesen, aber wenn das Wörtchen 'wenn' nicht wäre ..."

Als nächster Einsatz steht der sechste Lauf zur Rallyestaatsmeisterschaft am 24./25. September in einer anderen steirischen Bezirkshauptstadt, nämlich Liezen, auf dem Programm des Teams. Dort wird auch Teamchef Alois Handler mit seinem Peugeot 207 wieder am Start stehen.

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