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ORM: Wechselland-Rallye

Wollinger: Aller guten Dinge sind drei

Mit der Gelassenheit eines zweifachen Saisonsiegers in der 2WD-Kategorie kommt Daniel Wollinger zur Wechselland-Rallye nach Pinggau.

Fotos: Daniel Fessl; Dominik Fessl

Daniel Wollinger und die Wechselland Rallye – eine Kombination, die einfach passt. In den letzten beiden Jahren konnte der Laßnitzthaler jeweils die 2WD-Wertung für sich entscheiden, auch eine Gesamtbestzeit hat er dort schon einmal erzielt. Er fiebert dem Auftritt in der Oststeiermark dementsprechend selbstbewusst entgegen: "In den letzten zwei Jahren haben wir uns hier den 2WD-Sieg holen können, und heuer haben wir die ersten beiden Rallyes gewonnen. Nachdem aller guten Dinge drei sind, wollen wir natürlich um den dritten Sieg in Folge kämpfen. Deshalb heißt es für uns volle Attacke vom ersten Meter an."

Die Konkurrenz in Form von Michael Kogler und Julian Wagner ist auch im Wechselland nicht zu unterschätzen. Im Kampf um die 2WD-Krone haben sich diese beiden Mitstreiter als härteste Konkurrenten herausgestellt. "Michi Kogler fährt mit dem DS3 sehr konstant, und auch Julian Wagner ist mit dem Adam pfeilschnell unterwegs. Ich finde es cool, dass wir uns mit drei verschiedenen Fahrzeugen um die Spitze matchen und dass ich mit meinem Renault Clio R3 Maxi ein zuverlässiges und konkurrenzfähiges Fahrzeug zur Verfügung habe. Dank meines Mechanikerteams und meiner Trainer fühle ich mich gut gerüstet für die schnellen Prüfungen hier", so Wollinger.

Nach den kurvigen und rutschigen Straßen im Rebenland und im Lavanttal erwarten die Piloten im Wechselland nun flüssigere Strecken mit einigen Highspeedpassagen. Natürlich darf auch der berühmteste Sprung des Jahres auf der Prüfung Haideggendorf nicht fehlen. Dennoch haben sich die Veranstalter für heuer auch neue Abschnitte einfallen lassen. "Neben den bekannten Sonderprüfungen stehen diesmal auch neue Prüfungen auf dem Programm. Da kommt es auf einen guten Schrieb an, dass man gleich von Anfang an pushen kann. Insofern bin ich froh, dass Patrick und ich bei unserer dritten gemeinsamen Rallye bereits so gut harmonieren", ist sich der Steirer der Herausforderung bewusst.

Für Wollinger und seinen Co-Piloten Patrick Forstner ist es nach dem Auftakt im Rebenland bereits die nächste gefühlte Heimrallye. Neben einer guten Zusammenarbeit im Cockpit ist bei der Wechselland-Rallye auch die Reifenwahl sehr wichtig. Dazu kommt das derzeitige unberechenbare Aprilwetter. Wollinger: "Es ist schon öfter vorgekommen, dass im Servicepark in Pinggau noch die Sonne scheint, und es später am Start wie aus Kübeln schüttet. Ich habe auch gehört, dass auf der Hochwechselprüfung wieder Schnee liegt, aber ganz egal, was kommt, wir werden von Beginn an voll angreifen."

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