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ORM: Waldviertel-Rallye

Optimistischer Saisonabschluss als Ziel

Christoph Zellhofer will in Horn seine Leistungssteigerung bestätigen; ZM Racing arbeitet daran, seinen Suzuki stabiler zu machen.

Fotos: Daniel Fessl, Harald Illmer

ZM Racing setzt bei der Waldviertel-Rallye (10/11. November 2017) mit Start in Horn und dem Ziel in Fuglau neben dem amtierenden Rallyestaatsmeister Hermann Neubauer auch wieder Christoph Zellhofer in einem Suzuki Swift S1600 ein. Wie schon vor wenigen Wochen in Liezen wird dieser erneut vom Deutschen Thomas Schöpf auf dem Beifahrersitz begleitet.

Um sich vorab auf diese fast reine Schotterrallye einzustimmen hat sich der Rookie Anfang Juni mit einem gelungenen Test beim Waldviertel-Sprint, der ebenfalls hauptsächlich auf Schotter durchgeführt wurde, vorbereitet. "In der Gesamtwertung konnte ich in Langenlois einen sehr guten achten Platz belegen, außerdem konnte ich die Juniorenwertung gewinnen und Zweiter in der 2WD-Wertung werden. Dazu kam noch ein dritter Platz in der Austrian Rallye Challenge. Das dortige Fahren auf dem rollenden Untergrund ist sicher mit den nunmehrigen Bedingungen bei der Rallye Waldviertel zu vergleichen. Das stimmt mich deshalb sehr optimistisch," erklärte Christoph Zellhofer.

Seit der Rallye in Liezen sorgt der 25jährige Thomas Schöpf für die richtige Ansage. "Die Zusammenarbeit mit ihm in der Steiermark war sehr positiv. Wir haben dort bei unserer Premiere schnell einen guten Speed gefunden, der nur einmal durch den Ausfall der Servolenkung und später durch Zündaussetzer im Motor eingebremst wurde. Leider haben wir dann durch einen Fahrfehler beim Anbremsen einer Schikane einen Reifenstapel volley genommen und dadurch ein Rad verloren. Damit war die Rallye gelaufen," so Zellhofer junior.

Trotzdem konnte man eine positive Bilanz ziehen und möchte nun beim Saisonabschluss im Waldviertel mit einer ähnliche Leistung aufwarten. Um die immer wieder auftretenden, unerklärlichen Zündaussetzer zu lokalisieren, hat sich die Mannschaft von ZM Racing entschlossen, sich diesem Problem noch einmal intensiv anzunehmen. Man wird weitere Testfahrten unternehmen, aber auch rennmässig beim Race of Austrian Champions an diesem Sonntag in Greinbach gemeinsam mit dem ZM-Teamchef, Max Zellhofer, in einem zweiten Suzuki Swift an den Start gehen.

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