RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Jännerrallye 2018

Gerald Bachler: Neues Jahr, neues Glück

Nach fünf technischen Ausfällen hintereinander in der Saison 2017 begann das neue Jahr für Gerald Bachler im Subaru WRX versöhnlich.

Bildquelle: Rallyfoto.at

Die längste und schwierigste ÖM-Rallye des ganzen Jahres verlangte den 61 gestarteten Teams alles ab. Gerald Bachler hatte bis zuletzt auf Schnee gehofft und auch beim Reifenkauf hauptsächlich auf diese Verhältnisse gesetzt: "Wir dachten, falls es wirklich keinen Schnee gibt, fahren wir halt mit den Reifen, die wir für 2015 gekauft, aber damals nicht gebraucht haben." – nachträglich gesehen eine sehr blauäugige Fehlentscheidung, da diese Reifen mittlerweile sechs Jahre alt und nur zur Hälfte bespikt waren.

Bachler verlor deshalb auf SP 1 ca. eine Minute, landete nur auf Platz 24 und kam zu dem Entschluss, dass er so nicht weiterfahren will. Er gab seinen Serviceleuten telefonisch durch, dass sie sich im Fahrerlager um vernünftige Reifen umsehen sollten. So wurden bei BRR zwei Garnituren gebrauchte Reifen vom Shakedown gekauft. Ab SP 4 konnte das Team dann, vernünftig bereift, seine gewünschte Leistung abliefern. Das Auto lief perfekt, Bachler und sein Co-Pilot Christoph Wögerer beendeten den ersten Tag auf Gesamtrang zehn.

Das Ziel für den zweiten Tag war, diese Top-10-Platzierung zu halten, dabei aber nicht zuviel zu riskieren, was auch perfekt umgesetzt wurde. Auf den letzten drei Sonderprüfungen überschlugen sich dann aber die Ereignisse, und drei Teams, die an vorderster Front um den Sieg gekämpft hatten, schieden aus. Bachler/Wögerer machten somit Platz um Platz gut und beendeten eine der schwierigsten Jännerrallyes der Geschichte auf dem sensationellen siebenten Gesamtrang.

Auf die Frage, was 2018 als Nächstes auf dem Programm steht, sagte Bachler: "Das steht noch alles in den Sternen und ist sehr stark von unseren Sponsoren abhängig. Wenn die anstehenden Gespräche in den nächsten Wochen positiv verlaufen, werden wir auch 2018 öfters zu sehen sein. Wenn nicht, werden wir heuer nur mehr ein bis zwei ausgesuchte Rallyes fahren."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Jännerrallye 2018

Weitere Artikel:

TEC7 HRM, Lavanttal Rallye: Bericht

Nach Gaubinger-Ausfall folgte der Wagner-Durchmarsch

Kurioser, wechselhafter Freitagnachmittag im Lavanttal. Wie im Rebenland übernahm zunächst Patrik Gaubinger die Führung, nach dessen Ausfall zündete Karl Wagner ein Bestzeitenfeuerwerk. Bei den ORC war Federico Laurencich der einzige im Ziel.

Bei der LASERHERO Lavanttal-Rallye powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX in Wolfsberg sind viele Toppiloten, u.a. Michael Lengauer, nicht mehr dabei / Es führt Simon Wagner knapp vor Hermann Neubauer / Kärntner Talent Maximilian Lichtenegger auf Gesamtrang drei

CZ, Rally Sumava Klatovy: Vorschau Wagner

Wagner in CZ: Angriff auf den Titel!

Simon Wagner und Hanna Ostlender greifen auch 2026 wieder in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft an – und das mit einem klaren Ziel: Nach dem Vizemeistertitel im Vorjahr soll nun der volle Angriff auf den Titel erfolgen.

TEC7 ORM3, Lavanttal Rallye: Bericht

Marcel Neulinger erneut das Maß der Dinge

Mit Marcels älterem Bruder Nico (Rang drei) standen gleich zwei Neulingers am Siegerpodest in Wolfsberg. Lukas Dirnberger hält sich mit Rang zwei im Titelrennen.

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht

Gerolf Schuller ist der neue ARC-Leader!

Bei der selektiven, turbulenten Lavanttal Rallye konnte der 53-jährige Quereinsteiger Gerolf Schuller die ARC-Führung übernehmen. Dahinter lauern Jungpilot Jan Dolzer und Christian Rosner im historischen Porsche.

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht Nothdurfter

Frühlingsstimmen

So wie bei der aktuellen Wetterlage zeichnet sich auch bei den Rallye-Aktivitäten von Alfons Nothdurfter eine deutliche Aufhellung ab. Der Ford Fiesta Proto läuft zwar noch nicht ganz perfekt, aber es waren deutliche Fortschritte gegenüber den bisherigen Rallyes erkennbar.