RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Niederösterreich-Rallye

Nachname Zellhofer zwei Mal vertreten

Neben Sohn Christoph ist auch Vater Max Zellhofer ein wichtiger Starter – der Chef von ZM Racing will im Suzuki den 2WD-Sieg holen.

Fotos: Daniel Fessl

"Die Katze lässt das Mausen nicht" – oder "Alter schützt vor Siegen nicht". All diese Überschriften treffen zu, wenn der 54jährige Max Zellhofer eines seiner schnellen Geräte aus dem Fuhrpark von ZM Racing herausholt, um wieder bei einer Motorsportveranstaltung Gas zu geben. Diesmal wird es erneut ein Suzuki Swift S1600 sein, mit dem der Chef eines Autohauses in Amstetten bei der Niederösterreich-Rallye im Raum Melk starten wird.

Zuletzt war dies heuer schon bei der zur ÖM zählenden Lavanttal-Rallye so. Dort gelang ihm mit einem Suzuki Swift S1600 und seinem Kärntner Beifahrer Gerald Winter nicht nur den Sieg in der 2WD-Klasse, die Beiden belegten mit Rang neun in der Gesamtwertung auch einen sensationellen Top-10-Platz.

Im August war er mit dem Ford Fiesta R5 von ZM Racing, mit dem normalerweise Ex-Staatsmeister Hermann Neubauer fährt, bei der Perger Mühlstein-Rallye mit Jürgen Heigl als Co-Pilot Dritter in der Gesamtwertung. Dieser Einsatz erfolgte aus Testgründen für die damals anstehende Czech Rally Zlín.

Die Erfolgsbilanz von Max Zellhofer ist lang und sehr vielfältig: Staatsmeister im Rallycross, im Rallyesport (2WD), viele Einzelerfolge im Suzuki Cup, den er bereits seit 15 Jahren organisatorisch und technisch betreut, und Staatsmeister als Teamchef mit Hermann Neubauer. Max Zellhofer selbst gilt als echter "Racer", der nach wie vor Motorsport aus Leidenschaft betreibt, wenn sich dazu die Gelegenheit ergibt.

Jetzt juckt ihm neuerlich der Gasfuß. Er wird mit Jürgen Heigl als Beifahrer am Saisonfinale der heimischen Meisterschaft in Melk teilnehmen: "Diese Rallye führt fast vor meiner Haustüre vorbei. Klar ist: Wenn man ein Herz für diesen Sport hat, muss man ganz einfach dabei sein. Außerdem ist es immer wieder gut, wenn man bei sich selbst noch den sogenannten Grundspeed kontrolliert, ob man mit den Jungen oder auch mit Willi Stengg noch mithalten kann. Heuer ist mir dies im Lavanttal bestens gelungen. Ich will aber nicht verhehlen, dass mein Start auch etwas mit meinem Sohn Christoph zu tun hat; schließlich kämpft er dort um zwei Staatsmeistertitel, und da möchte ich ihn mit Rat und Tat bestmöglich unterstützen."

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Niederösterreich-Rallye

Weitere Artikel:

AARC, Herbstrallye: Bericht

Alpe Adria: Die Entscheidungen sind gefallen

Die Entscheidungen um den Titel sind gefallen – Alpe Adria Rally Cup & Alpe Adria Rally Trophy bei einer stark besetzten und bestens organisierten Herbst Rallye!

ARC, Herbstrallye: Vor dem Start

Die Herbstrallye 2026 startet durch!

Die Vorfreude ist überall zu spüren - im Raum Waidhofen an der Thaya und Dobersberg steigt an diesem Wochenende (23. & 24. Oktober) der große Rallye-Saisonabschluss mit dem Grande Finale der Austrian Rallye Challenge.

ARC, Herbstrallye: Bericht

Die Herbstrallye 2026 schreibt Geschichte!

Mit dem spannenden Showdown auf der letzten Prüfung, dem ersten Sieg von Raimund Baumschlager seit 2017 schreibt die Herbstrallye 2026 Geschichte. Doch auch der zunächst verloren scheinende ARC-Sieg von Rene Kiehtreiber, seine Aufholjagd boten Rallyesport vom Feinsten. Und: Gerolf Schuller jubelt als neuer ARC-Clubmeister.

ARC, Herbstrallye: Bericht Friedl

„Wie in alten Zeiten“

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 – Motorclub Leobersdorf haben mit dem AUTOFUN Ford Fiesta Proto die Rallye mit Erinnerungen aus der Vergangenheit zum Spaßfaktor werden lassen.

Roman Mühlberger im Exklusiv-Interview

Herbstrallye 2027 ORM? „Könnte möglich sein…“

Herbstrallye-Veranstalter Roman Mühlberger spricht über den großen Nennerfolg seiner Rallye und lässt aufhorchen: Ein Lauf zur TEC7 ORM 2027 wird nicht (mehr) ausgeschlossen…