RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Wechselland-Rallye

Team Tasch: Nur ein Fahrer kam durch

Anfangs lagen die Teamkollegen Alois Handler und Alfred Leitner gleichauf, doch dann musste einer der Beiden die Segel streichen.

Foto: Martin Butschell

Die Vorfreude von Alfred Leitner auf diese Rallye übertrug sich auf das ganze Team. Nach dem Differenzialschaden in Weiz sollte nun der erste schonungslose Einsatz des neuen Motors endlich stattfinden. Die beiden Teamkollegen Leitner und Alois Handler motivierten einander gegenseitig, und bei Betrachtung der Zeitenmonitore konnte man nach den ersten Sonderprüfungen tatsächlich auf den Gedanken des sprichwörtlichen "Handtuch drüberlegen" kommen - teilweise war der Unterschied der gefahrenen Sonderprüfungszeiten nur mehr im Zehntelbereich messbar.

Mit schlechten Wetter hatte man gerechnet, aber wie schon so oft im Wechselland wurde man eines noch Schlimmeren belehrt: Extreme, plötzlich einsetzende Wolkenbrüche verwandelten manche Sonderprüfungsabschnitte in rauschende Bäche. Leitner: "Es war auch absolut richtig seitens der Organisation eine Sonderprüfung zu neutralisieren. Wir fuhren mit 45 km/h im vierten Gang und schwammen trotzdem auf. Leute, die zu Hause vor dem Computer sitzen und sich über solche Entscheidungen abfällig äußern, würden dies wahrscheinlich nicht tun, wären sie selbst vor Ort."

Leitner, der bereits am Morgen des zweiten Tages das angestrebte Ziel des dritten Klassenplatzes erreicht hatte, wurde durch einen gebrochenen Teil der Schaltkulisse etwas eingebremst. Leitner: "Der zweite und vierte Gang ließen sich zwar problemlos einlegen, nur musste der Schalthebel gehalten werden." Das dadurch bedingte oftmalige "Einhandfahren" kostete einiges an Zeit und Konzentration. Schließlich war man jedoch mit dem vierten Klassenplatz und 16. Gesamtplatz glücklich im Ziel zu sein.

Leitner: "Danke an meinen Beifahrer Stefan Fehringer und mein Serviceteam. Es war eine tadellose mannschaftliche Leistung, auf welche sich nun wieder mit viel Motivation aufbauen lässt. Das Problem mit der Schaltung schätze ich hat uns in der Endabrechnung drei Plätze gekostet."

Leider musste Teamchef Alois Handler nach der zehnten Sonderprüfung aufgeben. Der Peugeot 207 RC erlitt einen Elektronikdeffekt, möglicherweise verursacht durch Wassereintritt in ein Steuergerät.

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Wechselland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

Mitropa Cup: Rally del Casentino

Start-Ziel-Sieg für Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen die Mitropa Rally Cup Wertung bei der 46. Rally Internazionale del Casentino. Rino Muradore /Cristina Delbello siegen im Ford Escort RS 1800 MKII in der Wertung für historische Fahrzeuge.

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

WRC, Akropolis: Bericht K4

Immer noch in Führung!

Das große Abenteuer Akropolis Rallye: Zwar mussten Johannes Keferböck und Ilka Minor nach einem Defekt am Freitagmorgen ihre sportlichen Ambitionen früh hintan stellen - doch mit einer Zielankunft konnte die Führung im WRC Masters Cup behalten werden. Jetzt geht es nach Estland…

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.