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ÖRM: "Rallye W4"

Wagners Schotterpremiere beim Finale

Julian Wagner geht als ÖRM-Führender in die W4-Rallye - seine Schotter-Premiere, bei der er auch gegen Raimund Baumschlager antreten muss.

Foto: Daniel Fessl

Skoda Pilot Julian Wagner geht am kommenden Wochenende als Führender an den Start der Rallye W4, dem siebenten und letzten Lauf zur Österreichischen Meisterschaft. Nach einer bislang fulminanten ersten Saison mit dem Fabia R5, mit zwei Siegen (Jänner Rallye, Rallye Weiz) sowie vier zweiten Plätzen (Rebenland Rallye, Lavanttal Rallye, Wechselland Rallye, NÖ Rallye) liegt der Oberösterreicher in der Bruttowertung (vor Abzug des Streichresultats) mit 137 Zählern acht Punkte vor Herrmann Neubauer an der Spitze des Klassements.

Die 13 Sonderprüfungen beim Finale im Waldviertel werden zu 80 Prozent auf Schotter gefahren und daher wird der Saisonabschluss zu einer weiteren Premiere für Wagner, der noch nie zuvor mit einem vierradgetriebenen Auto eine Rallye auf diesem Untergrund bestritten hat. Ebenso erstmals in dieser Saison wird der 24-Jährige auf Co Pilot Jürgen Heigl hören. Das Duo war zuletzt vor zwei Jahren gemeinsam am Start. Ganz speziell ist diese Rallye für Wagner darüber hinaus auch, weil sein BRR Teamchef Raimund Baumschlager nach 13 Monaten Pause ebenso am Start sein wird, wie Julians Bruder Simon Wagner. Beide pilotieren einen Skoda Fabia R5 evo und erweitern den Kreis der Topfavoriten.

Julian Wagner vor der Rallye W4: „Ich habe ein sehr gutes Gefühl und freue mich irrsinnig auf das Wochenende. Nachdem ich gerade mit meinem Kfz-Meisterkurs voll eingedeckt bin, ist das Rallyefahren fast so etwas wie Urlaub für mich. Obwohl ich mit dem Fabia R5 noch nie auf Schotter unterwegs war, bin ich sehr zuversichtlich, denn grundsätzlich liegt mir Schotter. Gemeinsam mit Raimund Baumschlager werden wir am Mittwoch noch einen Test fahren, um ein wenig Gefühl dafür zu bekommen, wie sich das Auto mit Schotterreifen fährt.“

Und weiter: „Dass Raimund am Start ist, ist sicher positiv für mich. Wenn es darum geht, die Streckenverhältnisse einzuschätzen, oder die richtige Strategie zu wählen, sind seinen Ratschläge sicher noch wertvoller, weil er ja selbst im Auto sitzt. Mit Jürgen Heigl habe ich einen neuen, alten Co an meiner Seite. Bevor er in die Junioren-WM gewechselt ist, sind wir zusammen gefahren. In den letzten zwei Jahren haben wir beide uns weiterentwickelt und daher kann ich sicher auch von seiner Erfahrung profitieren. Die Gedanken an die Meisterschaft sind noch untergeordnet. Nachdem wirklich niemand von mir den Titel erwartet hat, habe ich keinen Druck und nichts zu verlieren. Ich kann nur gewinnen.“

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