RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Lavanttal-Rallye

Neubauer: Eindrucksvoller Triumph

Hermann Neubauer gewinnt den dritten ÖRM-Lauf im Lavanttal souverän. Gemeinsam mit Co Bernhard Ettel setzte er sich ab Etappe 1 in Szene.

Foto: Daniel Fessl

Sechs von 12 möglichen Sonderprüfungsbestzeiten, Bestzeit auf der abschließenden PowerStage, 28 von 28 möglichen Punkten und ein großer Siegespokal: Hermann Neubauer und sein Co-Pilot Bernhard Ettel beenden den dritten Lauf der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft triumphal und mit wichtigen Zählern für die Gesamtwertung. Der Salzburger war mit seinem Ford Fiesta R5 über den gesamten Verlauf der Rallye „bester Mann am Platz“ – wenngleich es am ersten Tag einen äußerst spannenden Kampf mit dem regierenden Staatsmeister Niki Mayr-Melnhof gab. „Der Niki war stark unterwegs – was mich nicht weiter überrascht hat, denn wir wissen ja, wie schnell er Auto fahren kann“, so Hermann Neubauer, der sich von diesem Umstand aber nicht weiter beirren ließ. „Ich habe mich nicht so sehr auf Niki fokussiert, da er wahrscheinlich nicht die gesamte Saison in Österreich bestreiten wird. Für mich war zu aller erst meine eigene Leistung wichtig, und mit der war ich wirklich zufrieden. Wir sind mit den schwierigen Verhältnissen super zu Recht gekommen und haben unsere Strategie perfekt durchgezogen. Der Abstand zu Julian hat mich überrascht, aber natürlich habe ich das gerne angenommen, schließlich geht es um den Sieg und in weiterer Folge um den Staatsmeistertitel!“

Das Duell mit Niki Mayr-Melnhof war dann auf der zweiten Etappe relativ rasch beendet. Nach einer klaren Bestzeit von Hermann Neubauer zum Beginn des Tages hatte der einzig verbliebene Konkurrent wenig später einen Reifenschaden – worauf Neubauer taktisch fahren konnte: „Ich habe sofort Tempo rausgenommen, bei 1:15 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten braucht man nichts mehr zu riskieren. Natürlich mussten wir aber aufpassen, dass wir konzentriert bleiben – wer sich da zu sehr in Sicherheit wiegt, kann schnell einen Fehler begehen. Wir haben’s allerdings perfekt ins Ziel gebracht, die gesamte Truppe von Max Zellhofer hat einmal mehr perfekte Arbeit abgeliefert. Dass uns dann noch die Bestzeit auf der PowerStage gelungen ist, das war das Tüpfelchen auf dem i. Das Lavanttal war einmal mehr eine Reise wert. Obwohl das Wetter nicht ganz mitgespielt hat, waren unglaublich viele Fans an den Prüfungen und wir hatten eine riesengroße Freude beim Fahren. Danke an meine Partner und Sponsoren, danke an Bernhard und das Team – so kann es weitergehen, wir können die Wechselland Rallye schon jetzt kaum erwarten!“

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Lavanttal-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Jonne Halttunen, als Beifahrer von Kalle Rovanperä zweimal Rallye-Weltmeister, arbeitet nach dessen Wechsel in den Formelsport nun in völlig anderer Funktion

"Richtige Monte" steht bevor

Die Herausforderungen beim WRC-Auftakt

Winterliches Wetter droht die Rallye Monte-Carlo an diesem Wochenende als Auftakt der Rallye-WM 2026 noch schwieriger zu machen als ohnehin schon

Am 27. und 28. Februar kehrt der Rallyesport nach 15 Jahren zurück in das Triestingtal. Mit der ARC Rallye Triestingtal feiert die Austrian Rallye Challenge einen fulminanten Saisonauftakt....

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.

"Ouninpohja" gilt als Herzstück der Rallye Finnland: 2026 verschwindet die Kultprüfung aus dem Streckenplan - trotz gefeiertem Comeback nur zwei Jahre zuvor

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!