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WRC: Korsika-Rallye

Citroën auf Korsika mit Breen/Meeke

In Frankreich setzt Citroën auf Craig Breen und Kris Meeke – nach ihrem Unfall erholen sich Stéphane Lefebvre und Co-Pilot Moreau.

Craig Breen und Kris Meeke werden im kommenden Monat bei der Frankreich-Rallye auf Korsika für Citroën an den Start gehen. Vor dieser Veranstaltung haben die beiden ihre Testfahrten in Italien bereits abgeschlossen. Bei der Finnland-Rallye landeten beide auf dem Podest: Meeke siegte, Breen brachte seinen DS3 WRC auf Rang drei ins Ziel. Korsika war von Anfang an Teil des heurigen Programms des französischen Herstellers, wobei Breen schon seit Juni als einer der beiden Piloten feststeht.

Kris Meeke hätte ursprünglich an diesem Wochenende an der China-Rallye teilnehmen sollen, doch die Veranstaltung wurde bekanntlich abgesagt. Stéphane Lefebvre hatte vor seinem schweren Crash in Deutschland ebenfalls auf einen Einsatz auf Korsika gehofft; nun muss er sich allerdings von den Unfallfolgen erholen, was den Einsatz bei seiner Heimrallye unmöglich macht.

Immerhin wurde Lefebvre mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen und hofft darauf, auf Korsika zumindest als Gast anwesend zu sein. Noch vor Ende des Jahres will er dann selbst wieder auf die Strecke gehen. "Nach Hause zurückzukehren war ein wichtiger Schritt für mich", erklärte Lefebvre und verriet: "Ich habe die Krücken sehr schnell weggelegt, und jetzt kann ich schon wieder relativ gut laufen, obwohl meine Rippen noch immer etwas wehtun."

"Sobald mein unterer Rücken es zulässt, werde ich mit Citroëns Osteopathen eine spezielle Physiotherapie absolvieren. Ich hoffe, dass ich auf Korsika sein kann, um mir die Veranstaltung anzusehen. Dadurch kann ich Zeit mit dem Team verbringen, bevor wir darüber nachdenken, wann ich wieder einsatzbereit bin. Das Ziel ist es, noch vor Ende der Saison wieder zu fahren", so Lefebvre.

Sein Co-Pilot Gabin Moreau ist derweil in ein Krankenhaus in Straßburg gebracht worden, wo er zum zweiten Mal operiert wurde. In den kommenden Tagen soll er mit seiner Reha beginnen. Moreau erklärt: "Laut der Ärzte habe ich nach der Operation schnell Fortschritte gemacht. Dabei wurden unter anderem die Schrauben entfernt, die in Deutschland eingesetzt worden waren."

"Natürlich kann ich meinen Fuß noch nicht belasten, aber ich kann mich langsam schon wieder bewegen, wenn ich vorsichtig bin. Sobald ich keine Hilfe mehr brauche, werde ich einige Tage zu Hause verbringen. Anschließend werde ich meine Reha in einem Spezialzentrum fortsetzen. Der ganze Prozess wird einige Wochen dauern, also vermutlich etwas länger als bei Stéphane, aber wir sind beide entschlossen, so schnell wie möglich wieder zusammenzuarbeiten", so Moreau.

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