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WRC: Portugal-Rallye

Kein WRC-Cockpit für Andreas Mikkelsen

Bei der Portugal-Rallye 2017 werden 14 aktuelle WRCs an den Start gehen, doch Andreas Mikkelsen wird einmal mehr im R5-Škoda sitzen.

Andreas Mikkelsens erhoffte Rückkehr in ein World Rally Car verzögert sich weiter. Bei der Portugal-Rallye, dem nächsten Rallye-WM-Lauf vom 18. bis 21. Mai, wird der Norweger erneut für das Škoda-Werksteam in der WRC2-Wertung an den Start gehen. Es wird Mikkelsens dritter Saisoneinsatz im Fabia R5, in Monte-Carlo und auf Korsika (Bild oben) hat der langjährige Volkswagen-Werksfahrer die zweite Divison der Rallye-WM gewonnen.

Nachdem er im April einen aktuellen Hyundai i20 WRC getestet hatte, wurde spekuliert, Mikkelsen könnte in Portugal in einem vierten Auto des südkoreanischen Herstellers antreten, doch diese Hoffnung hat sich für den Norweger nicht erfüllt. Trotzdem wartet die Portugal-Rallye mit dem bisher größten WRC-Feld dieser Saison auf: Gleich 14 WRCs des Jahrgangs 2017 sind gemeldet. Zum ersten Mal geht auch Toyota, wie bisher schon Hyundai und M-Sport, mit drei Autos an den Start: Testfahrer Esapekka Lappi wird sein Wettbewerbsdebüt am Steuer des Yaris WRC geben.

Citroën setzt neben den Autos für Craig Breen, Stéphane Lefebvre und Kris Meeke noch einen vierten C3 WRC für Khalid Al-Qassimi ein. Hinzu kommt ein weiterer Fiesta WRC des Jipocar-Teams für Mads Østberg. Dessen Teamkollege Martin Prokop geht mit einem älteren Fiesta WRC erstmals in der WRC Trophy an den Start, auch Valeriy Gorban (Mini) und Jean-Michel Raoux (Citroën) haben für diese Wertung für WRCs bis Baujahr 2016 genannt.

Stark besetzt ist auch die WRC2 mit 20 Fahrzeugen. Das ist allerdings keine Überraschung, denn die Portugal-Rallye ist neben den Veranstaltungen in Deutschland und Wales eine von drei Pflichtrallyes für alle WM-Teilnehmer.

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