RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Katalonien-Rallye

Rückschlag für Tänak: Reifenschaden

Ott Tänak war am Samstagmorgen in Spanien schnell unterwegs. Auf SP10 machte ihm jedoch ein Reifenschaden einen Strich durch die Rechnung.

Ott Tänak führte den Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in Spanien klar an. Nachdem Wertungsprüfung (SP) 8 wegen Sicherheitsbedenken abgesagt wurde, starteten die WRC-Piloten mit WP9 in den Samstag. Tänak schaffte es, seine Führung auszubauen. Auch während WP10 war der Este auf einem guten Weg, jedoch machte ihm ein Reifenschaden alle Chancen zunichte. Tänak musste das Rad wechseln und verlor viel Zeit.

Statt auf Platz eins liegt der Este jetzt auf Position neun. Er hat nun 1:02,1 Minuten Rückstand auf Dani Sordo, der die Führung übernommen hat. Der Spanier führt jetzt vor seinem Heimpublikum vor Jari-Matti Latvala, dem nur 0,3 Sekunden auf den Führenden fehlen. Die Top 3 komplettiert Elyns Evans mit 8,6 Sekunden Rückstand.

"Es ist sehr merkwürdig", sagt Totoyta-Teamchef Tommi Makinen. "Er war der schnellste hier und der Beste in Großbritannien. Wir verstehen nicht, was vor sich geht." Die Hoffnungen liegen jetzt auf Latvala, der unter anderem wegen der Reifenwahl gut dasteht. Für Tänak ist der Zeitverlust ein großer Rückschlag im Titelkampf gegen Sebastien Ogier und Thierry Neuville, die aktuell auf den Plätzen fünf und sechs liegen.

Nach dem Ende der Wertungsprüfung sagt Tänak: "Es war einfach ein Reifenschaden. Ich weiß nicht wirklich, wie das passiert ist. Es gab einen kleinen Schlag, aber es war nichts Besonderes." Tänak muss sich jetzt wieder zurück an die Spitze kämpfen, um beim Finale in Australien noch eine Chance auf den Titel zu haben.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Katalonien-Rallye

Weitere Artikel:

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

Nachgefragt bei AMF & Manfred Stohl

Streitfrage: Rallye schon ab 13?

Der 19-jährige Este Jaspar Vaher zeigte in der ERC gehörig auf - er fuhr schon ab 13 als Vorausauto, ab 14 im Bewerb. Soll man auch bei uns das Mindestalter für Rallye-Teilnahmen herabsetzen?

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

Unser Kolumnist, ORF-Legende Peter Klein, war zu Besuch bei einem großen Künstler, der weit über den Motorsport hinaus geschätzt und geliebt wird...