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WRC: Katalonien-Rallye

Rückschlag für Tänak: Reifenschaden

Ott Tänak war am Samstagmorgen in Spanien schnell unterwegs. Auf SP10 machte ihm jedoch ein Reifenschaden einen Strich durch die Rechnung.

Ott Tänak führte den Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in Spanien klar an. Nachdem Wertungsprüfung (SP) 8 wegen Sicherheitsbedenken abgesagt wurde, starteten die WRC-Piloten mit WP9 in den Samstag. Tänak schaffte es, seine Führung auszubauen. Auch während WP10 war der Este auf einem guten Weg, jedoch machte ihm ein Reifenschaden alle Chancen zunichte. Tänak musste das Rad wechseln und verlor viel Zeit.

Statt auf Platz eins liegt der Este jetzt auf Position neun. Er hat nun 1:02,1 Minuten Rückstand auf Dani Sordo, der die Führung übernommen hat. Der Spanier führt jetzt vor seinem Heimpublikum vor Jari-Matti Latvala, dem nur 0,3 Sekunden auf den Führenden fehlen. Die Top 3 komplettiert Elyns Evans mit 8,6 Sekunden Rückstand.

"Es ist sehr merkwürdig", sagt Totoyta-Teamchef Tommi Makinen. "Er war der schnellste hier und der Beste in Großbritannien. Wir verstehen nicht, was vor sich geht." Die Hoffnungen liegen jetzt auf Latvala, der unter anderem wegen der Reifenwahl gut dasteht. Für Tänak ist der Zeitverlust ein großer Rückschlag im Titelkampf gegen Sebastien Ogier und Thierry Neuville, die aktuell auf den Plätzen fünf und sechs liegen.

Nach dem Ende der Wertungsprüfung sagt Tänak: "Es war einfach ein Reifenschaden. Ich weiß nicht wirklich, wie das passiert ist. Es gab einen kleinen Schlag, aber es war nichts Besonderes." Tänak muss sich jetzt wieder zurück an die Spitze kämpfen, um beim Finale in Australien noch eine Chance auf den Titel zu haben.

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