Rallye

Inhalt

WRC: Wales Rally GB

Tänak baut Führung leicht aus

Ott Tänak kann seine Führung bei der Rallye Großbritannien verteidigen und baut den Vorsprung aus - Neuville übernimmt Platz zwei von Ogier.

Ott Tänak hat seine Führung bei der Rallye Großbritannien gegen seine Titelrivalen in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), Thierry Neuville und Sebastien Ogier, noch einmal ausbauen können. Nachdem der Toyota-Pilot bereits nach den ersten drei Etappen am Samstag in der Gesamtwertung vorne lag, hielt er diese Position auch bis zum Ende des Tages. Und das obwohl Tänak nur eine der letzten vier Etappen, nämlich die kürzeste und letzte "Colwyn Bay", gewann.

Doch seine Beständigkeit in den anderen Prüfungen "Myherin 2", "Sweet Lamb Hafren 2" und "Dyfi 2" sicherten ihm den Verbleib an der Spitze. Der Führungsvorsprung wurde das erste Mal seit drei Tagen mit elf Sekunden zweistellig. Dabei schien Tänak wenig zu tangieren, dass seine hintere Stoßstange bereits auf "Sweet Lamb" durch die Kompression herausgerissen war und er deshalb Probleme hatte, seinen Beifahrer Martin Jarveojazu hören.

Hyundai-Pilot Neuville verdrängte im Laufe des Samstagsnachmittags WM-Konkurrent Ogier im Citroën C3 von Platz zwei. Der Belgier gewann zwei Etappen. Ogier konnte auf den Nachmittagsprüfungen nicht mit seinen Titelrivalen mithalten, da die Fahrbahnoberfläche aufgrund einsetzenden Regens rutschiger wurde.

"Dyfi" war für Ogier besonders kostspielig, er verlor 3,9 Sekunden auf Neuville und hatte insgesamt 6,2 Sekunden Rückstand auf dem Weg in die letzte Etappe des Tages, den er schließlich mit 6,3 Sekunden Rückstand auf Neuville beendet. Zur Spitze fehlen ihm vor den fünf finalen Prüfungen am Sonntag 17,3 Sekunden.

Kris Meeke, der fast den ganzen Freitag über geführt hatte, konnte sein Tempo auf den schnelleren und breiteren Straßen am Samstag nicht halten. Er fiel bis auf 26,5 Sekunden hinter Teamkollege Tänak zurück, befindet sich mit Platz vier aber aber in einer wichtigen Position für die Titelverteidigung von Toyota Gazoo Racing in der Herstellerwertung.

Andreas Mikkelsen gewann am Samstagnachmittag die "Sweet Lamb"-Etappe. Das half ihm, die Fortschritte von Elfyn Evans abzuwehren, der alle drei Morgenetappen gewonnen hatte. Auf "Sweet Lamb" verlor er aus Angst vor einem Reifenschaden ganze vier Sekunden auf Mikkelsen, den Tag beendete er mit 4,5 Sekunden Rückstand auf den Norweger.

Als Sechster führt Evans M-Sport-Trio weiterhin vor Teemu Suninen und Pontus Tidemand an, während Craig Breen Platz neun hält, nachdem ihn ein Unfall am Vormittag zurückgeworfen hatte. Sein Rückstand auf Tidemand wuchs auf 4:16.4 Minuten an. Zugleich schmolz sein Vorsprung zum WRC2-Pro-Führenden und Zehntplatzierten Kalle Rovanpera auf 14,2 Sekunden.

Drucken
Endbericht Endbericht Bericht nach SP 13 Bericht nach SP 13

Ähnliche Themen:

28.11.2017
Rallye-WM: Interview

Toyota-Youngster Esapekka Lappi will in der Rallye-WM 2018 seine Fehlerquote senken; der neue Teamkollege motiviert ihn zusätzlich.

25.11.2017
Rallye-WM: News

Toyota hätte für die Rallye-WM 2018 Sebastien Ogier verpflichten können, entschied sich aber stattdessen für Ott Tänak - Was den Ausschlag gab.

16.11.2015
WRC: Wales Rally GB

Kris Meeke sicherte Citroën in der Marken-WM Platz 2 – bei seiner Heimrallye stand er als erster Brite seit Richard Burns auf dem Podest.

WRC: Wales Rally GB

Nostalgie pur Motorworld Classics Berlin 2019

Zu den Highlights der Oldtimer-Ausstellung Motorworld Classics Berlin 2019 gehören ein Bob Sport von 1920 und ein Ego 4/14 PS von 1922.

Grand Prix von Japan Strafe: Leclerc verliert Platz sechs

Doppelte Strafe für Charles Leclerc: Er erhält für den Unfall mit Verstappen und die folgenden Runden gleich zwei Zeitstrafen und verliert Platz sechs.

Alltags-Ass Kymco X-Town 300i ABS - im Test

Der Kymco X-Town 300i ABS ermöglicht den Zugang ins Segment der Kraftroller mit überschaubarem finanziellen Aufwand. Im Test.

Strom-Dominanz Honda CR-V 2.0 i-MMD Hybrid AWD - im Test

Der Hybrid-Antrieb des Honda CR-V ist anders als übliche Verbrenner-Stromer-Kombinationen, denn hier ist der Elektromotor der Chef. Im Test.