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Preishammer ohne Abstriche

Wir haben uns mit dem Kia Sorento einem der neuesten Vertreter der SUV-Klasse angenommen und erlebten eine äußerst positive Überraschung.

Walter Reburg

Die Schlacht um die SUV-Käufer wird immer größer. Hatte es vor einigen Jahren gerade mal ein oder zwei Vertreter in dieser Kategorie gegeben, so ist die Zahl der Anbieter in den letzten 2 Jahren enorm gestiegen. Jeder möchte ein Stück vom Kuchen mitnaschen.

Eines der jüngsten Produkt dieser Fahrzeug-Spezies kommt von Kia. Der Sorento ist auf den ersten Blick leicht mit der M-Klasse von Mercedes, oder mit einem Lexus RX 300 zu verwechseln. Das soll aber keinesfalls ein Nachteil sein, die Proportionen und das Design sind einfach sehr ansprechend.

Im Innenraum wurde die flotte Designlinie fortgesetzt und auch der Qualitätseindruck überrascht. Was früher nicht unbedingt eine Stärke der Koreaner war, ist jetzt schon selbstverständlich: Liebe zum Detail. Die Designer haben sich viel Mühe mit der Gestaltung des Interieurs gemacht, alles ist durchdacht und die Funktionalität hervorragend.

Angetrieben werden hierzulande alle Sorento mit dem 2,5 Liter CRDi Motor mit 140 PS (103 kW), der den zwei Tonnen schweren Geländewagen ohne Probleme zu flotten Fahrleistungen verhilft. Die Geräuschentwicklung hält sich zudem in Grenzen, was den Fahrkomfort, neben der angenehmen Sitzposition und dem leicht zu schaltenden Getriebe, nochmals erhöht.

Dank des elektronischen Allradantriebs gibt es auch abseits der befestigten Straßen keine Probleme. Zu den „Hardcore-Offroadern“ zählt der Kia - wie auch viele andere SUV´s - aber trotzdem nicht. Dafür ist man auch auf der Autobahn und in der Stadt gut aufgehoben, wo sich zumeist über 90% der Fahrer aufhalten.

Der große Knaller ist der Preis. Ab 29.500,- € beginnt das Vergnügen einen Sorento zu fahren. Die von uns getestete "Executive" Variante inkl. Navigationssystem und Ledersitzen kommt auf 34.305,- € und ist in anbetracht des Gegenwertes schon beinahe unschlagbar günstig.

Weitere Testdetails sowie Fotos finden Sie in der rechten Navigation!

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Kia Sorento 2,5 CRDi – im Test

- special features -

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