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Fahren & Tanken

Der Hyundai Santa Fe liegt im SUV- und Geländewagen-Segment unter den Top-Drei der Zulassungs-Statistik – und das nicht umsonst. Der Motor ist – wie schon erwähnt – gelungen verpackt, bringt dabei aber gute Fahrleistungen bei gleichzeitig moderatem Verbrauch.

Unser 125 PS starkes Test-Triebwerk hatte mit dem immerhin 1.722 Kilogramm schweren Santa Fe keine großen Mühen, was höchstwahrscheinlich auch am tollen Drehmoment von 285 Newtonmetern lag.

Bei 1.950 Um/min. steht die volle Kraft zur Verfügung, so prescht er schon aus dem Stand beachtlich weg, in 13 Sekunden ist der Sprint auf 100 km/h erledigt – kein schlechter Wert für vergleichsweise bescheidene 125 PS.

Unauffällig und gut – so müsste eine Kurz-Zusammenfassung über das Triebwerk lauten und könnte dabei aber ebenso eine Beschreibung des Allradantriebes sein.

Das neuartige, elektronische „Torque On Demand“-System aktiviert sich je nach Fahrbahn-Beschaffenheit und Schlupf der Räder. Die Antriebskraft wird auf bis zu 50:50 Prozent zwischen der Vorder- und Hinterachse verteilt. Für zusätzlichen Grip sorgt die „TCS“ genannte Traktionskontrolle, die wie ABS (mit EBD) serienmäßig an Bord ist.

Das System funktioniert tadellos, kaum spürbar wird die Antriebskraft nach Notwendigkeit verteilt. Natürlich ist der Santa Fe dabei kein Hardcore-Offroader – dafür fehlen erstens einmal der Leiterrahmen, aber auch sperrbare Differentiale oder eine Gelände-Untersetzung.

Aber diesen Anspruch erhebt der Koreaner gar nicht. Im leichten Gelände reicht die Technik bei weitem aus – und sind wir uns ehrlich: Wie viele Autofahrer benötigen die Geländegängigkeit eines modernen Top-Offroaders wirklich?

Viel wichtiger ist hingegen der Vorteil, den der Santa Fe aus dem Verzicht auf extreme Gelände-Allüren zieht: Seine selbsttragende Karosserie ist für die Fahrt auf befestigten Straßen klarerweise viel besser geeignet als etwa eine Leiterrahmen-Konstruktion, dementsprechend komfortabel ist man auf Autobahn und Überland-Straßen unterwegs.

Und auch wenn es einmal etwas flotter zur Sache geht, macht er seine Sache gut. Wirkliches Über- oder extremes Untersteuern tritt erst gar nicht auf, die Seitenneigung der Karosserie verhindert allzu übermütiges Fahren auf natürliche Art und Weise, sofern der Lenker nicht von allen guten Geistern verlassen ist.

Den erfreulichen Abschluss eines erfreulichen Kapitels bildet der Blick auf den Verbrauch, 8,5 Liter auf 100 Kilometer sind das Resultat unterhaltsamer Fahrweise unter verschiedenen Bedingungen. Damit kommt der Santa Fe mit einer Tankfüllung zwar nicht 700 Meilen, aber sicher mehr als 700 Kilometer westwärts…

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